Inline-Skaterhockey Rostocker Nasenbaeren – Start in die Serie 2021/2022 (Maenner)

 

Nasenbaeren-Maenner mit 2:13-Auftaktpleite

 

Von Renate Kudruhs

 

ROSTOCK.    In der Regionalliga Ost der Inline-Skaterhockey-Cracks starteten die Maenner mit einigem Durcheinander. Zum einen sagten die Spreewoelfe aus Berlin kurzfristig ab. Zum andern war man nicht sicher, welche Mannschaft sich hinter der Bezeichnung Red Devils Berlin II eigentlich verbarg. Einige Kenner der Szene meinten, dass eine grosse Anzahl der Akteure aus der ersten Mannschaft bei den Gaesten aus der Hauptstadt mitwirkte. Das wird aber feststellen koennen, wenn die Roten Teufel dann in der zweiten Bundesliga Nord das erste Mal mit der ersten Garnitur auflaufen.

Die Rostocker Nasenbaeren hatten im Heimspiel gegen die Berliner nicht die Spur einer Chance und unterlagen mit 2:13 (0:3, 0:6, 2:4) recht deutlich. „Es wurde das erwartet schwere Spiel. Von der Einstellung und vom Einsatz her agierte unser Team vorbildlich. Jedoch fehlt der Mannschaft durch die neue Zusammenstellung einiges an Abstimmung und Zusammenwirken sowie auch Cleverness. Die vorgegeben Taktik konnte ueber weite Strecken so nicht umgesetzt werden. Die Red Devils Berlin waren fuer den Neustart unseres jungen Team noch eine Nummer zu gross“, so das Fazit von Vereinschef und Trainer Christian Ciupka. Nur im letzten Drittel waren die Rostocker halbwegs gleichwertig und kamen durch Thomas Laatz (50.) und German Schlegel (60.) noch zu zwei Toren

Rostocker Nasenbaeren: Chris Tim Apel (1 Vorlage), Ringo Ulbrich – Robert Eichelbaum, Andreas Schulze, Ernest Schlegel, Max Oehler (1 Vorlage) German Schlegel (1 Tor), Steven Gruhlke, Caja Fittkau, Bjarne Unger, Thomas Laatz (1 Tor), Richard Ulbrich.

Ergebnisse des Nasenbaeren-Nachwuchses

Bambinis U10:   Nasenbaeren I – Sputniks Fuerstenwalde 1:8, Nasenbaeren I – Berlin Buffalos 2:10, Nasenbaeren II – Sputniks 0:12, Nasenbaeren II Buffalos 0:17 sowie Nasenbaeren I – Nasenbaeren II 9:0.

Trainerfazit: Die juengsten Nasenbaeren bekamen reichlich Wettkampfpraxis, sammelten viel Erfahrungen und mussten auch dementsprechend viel Lehrgeld zahlen. Die aeltesten Bambini-Spieler wurden ausschliesslich im Schueler-Turnier eingesetzt.

Schueler U13:   Nasenbaeren I - Nasenbaeren II 8:1, Nasenbaeren I - Berlin Buffalos 16:1 und

Nasenbaeren II - Buffalos 3:5.

Trainerfazit: Die erste Mannschaft konnte ueber weite Strecken an die Leistung bei den ersten drei Saisonsiegen anknuepfen. Zwischendurch gab es aber auch Phasen, in denen das Team nicht so konsequent agierte. Aber genau diese Wettkampfpraxis benoetigt das Team, um sich stetig zu verbessern. Das zweite Team, fast ausschliesslich mit Bambini-Spielern besetzt, zeigten mit einer baerenstarken Mia Sophie Warluks im Tor eine tolle Leistung, auch wenn die beiden Spiele verloren gingen. Wenn in den naechsten Spielen alle Akteure zur Verfuegung stehen, wird die zweite Mannschaft sich auch noch verbessern.

Team
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