Ostsee-Liga: -Eishockey in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock Kodiaks – OSC Berlin 4:3 n. V. (0:1, 1:1, 2:1, 1:0)

 

Kodiaks quälen sich in der Verlängerung zum Sieg

von Klaus Peter Kudruhs

ROSTOCK.    Die Rostock Kodiaks werden froh sein, wenn die Saison 2019/2020 bald beendet ist. Auch im letzten Heimspiel in der Ostsee-Liga MV bekleckerte sich die „Bärenbande“ aus der Hansestadt nicht mit Ruhm. Sie landete gegen den bis dahin punktlosen Tabellenletzten OSC Berlin nur einen 4:3-Sieg in der Verlängerung. So wird es im noch ausstehenden Spiel bei den Neubrandenburg Blizzards auch ganz schwer werden, noch die Bronzemedaille zu holen. Die Vier-Tore-Städter benötigen aus den Spielen gegen Berlin und Rostock nur noch einen Sieg, um auf neun Punkte zu kommen. Nur noch acht Zähler könnten die Kodiaks aus eigener Kraft schaffen, wenn sie bei den Blizzards gewinnen.

Gegen den OSC Berlin fehlten zwar mit Christian Ciupka, Valerij Guts, Gunnar Bandlow, Felix Brenmoehl und Henrik Carlhoff erfahrene Akteure, aber die anderen 14 Spieler hätten auch in der Lage sein müssen, den Gästen alle drei Punkte abzunehmen. Sie schafften es nicht, lagen nach dem ersten dritten zunächst durch einen Konter der Gäste mit 0:1 hinten. Auch im zweiten Teil lief nichts zusammen. Berlin schaffte sogar das 2:0 (31.), eher die Rostocker durch German Schlegel nach Vorarbeit von Jan Kelbel kurz vor der zweiten Drittelpause noch zum 1:2-Anschluss kamen. „Dann im letzten Drittel Spannung pur. Berlin erhöht zum 3:1“, schilderte Mirko Bardehle als Kodiak-Kapitän im Nachhinein. „Eigentlich war das Spiel gelaufen, aber nicht für uns. Wir stellten für die Schlussminuten nochmals mit Erfolg um.“ So schaffte Pascal Kruse nach Vorarbeit von Tim Petruschka zunächst den 2:3-Anschluss und glich Robert Junge sechs Sekunden vor der Sirene mit einem straffen Schuss von der blauen Linie zum 3:3 aus. Hierfür kam vorher der Pass von Mirko Bardehle. In der Verlängerung rettete Björn Peters den Rostock Kodiaks mit dem 4:3 noch den Zwei-Punkte-Sieg. Auch Tim Petruschka hatte mit seiner Vorarbeit diesen „Arbeitserfolg“ ermöglich.

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Rostock Kodiaks:  Thomas Kittler- Björn Peters (1 Tor/keine Vorlage), Pascal Kruse (1/0), Steven Gruhlke, Maik Schulze, Mirko Bardehle (0/1), Thoralf Fuchs, Robert Junge (1/0), Jan Kelbel (0/1), Andreas Schultze, German Schlegel (1/0), Christian Hübner, Phillip Melchert, Tim Petruschka (0/2).

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