Ostsee-Liga: -Eishockey in Mecklenburg-Vorpommern

Malchower Wölfe - Rostock Kodiaks 8:5 (4:1, 3:3, 1:1)

 

Niederlage in Malchow, aber kein Fehlstart für Kodiaks

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

MALCHOW .      Würde sich der Saisonauftakt in der Ostsee-Liga der Eishockey-Cracks aus dem Vorjahr wiederholen. Vor rund zwölf Monaten unterlagen die Rostock Kodiaks den Malchower Wölfen zunächst mit 5:9 Toren, um dann gleich am zweiten Spieltag mit 9:3 gegen den späteren Landesmeister zu gewinnen.

Am Sonntag war so die Malchower Eis-Arena wieder gut besucht. Die Fans wollten das erste Spektakel Meister Malchower Wölfe gegen Vizemeister Rostock Kodiaks erleben. Sie sahen einen ähnlichen Verlauf wie vor zwölf Monaten. Allerdings entledigten sich die Wölfe eigentlich schon im ersten Spielabschnitt mit einem 4:1-Vorsprung fast aller Sorgen. Die restliche Spielzeit verlief mit dem 3:3 in zweiten und dem 1:1 im letzten Drittel ausgeglichen. In der Summe ergab sich für die Rostock Kodiaks daraus mit dem 5:8 wieder eine Auftakt-Niederlage. „Als Verantwortliche hatten wir fast die Qual der Wahl. So entschieden wir uns für drei Reihen und die beiden verbliebenen Torleute“, so der erfahrene Christian Ciupka. „In der Formation mit etlichen neuen und jungen Akteuren lief es zunächst noch nicht ganz rund. Das Zusammenspiel klappe noch nicht so gut.“ So gerieten die Rostocker mit 0.2 in Rückstand, schafften den Anschluss zum 1:2 (16.), um dann innerhalb von nur einer Spielminute noch zwei weitere Treffer hinnehmen zu müssen. Der zweite Teil mit dem ausgeglichenen 3:3 wurde dann fast schon zum offenen Schlagabtausch. Die Kodiaks hatten hier sogar die eine oder andere Tormöglichkeit mehr, scheiterten aber am Wölfe-Keeper oder der eigenen Genauigkeit der Schüsse. Ein ähnliches Bild dann im letzten Drittel, allerdings bei mehr Hektik und vielen Herausstellungen ( 5x für die Wölfe, 4x für Kodiaks). Am Ende war es sicher kein Fehlstart für die Rostock Kodiaks. Es gibt noch viel Luft nach oben, wenn aus dem großen Aufgebot die schlagkräftigste Formation gebildet werden kann. Schon am Sonnabend (19 Uhr in der Eishalle Schillingalle) können die Rostock Kodiaks gleich im Rückspiel gegen die Malchower Wölfe Revanche nehmen. In der letzten Saison gelang es mit 9:3-Erfolg aufs Beste. Die Fans der Kodiaks hoffen, sich in Rostock mit einer ähnlich starken Performance zu steigern und zu gewinnen.

Rostock Kodiaks:  Thomas Kittler, Theresa Zick – Henrik Carlhoff, Toralf Arndt, Björn Peters (0 Tore/keine Vorlage), Pascal Kruse, Gunnar Bandlow, Steven Gruhlke, Maik Schulz, Mirko Bardehle, Thoralf Fuchs (0/1), Jan Kelbel (1/0), German Schlegel (0/1), Christian Ciupka (2/1), Andreas Schultze (1/1), Tim Petruschka (1/0), Christian Hübner, Philipp Melchert (1/0).

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