Dritter Turniertag für Inline-Skaterhockey-Hobbyteams des Ostens

 

Matthias Burmeister mit Knipser-Qualitäten

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

FALKENSEE.     Der Gastgeber Polarstern Potsdam hatte in derzeitiger Ermanglung einer eigenen Spielstätte nach Falkensee zur dritten Spielrunde für die Inline-Skaterhockey-Hobbyteams des Ostens eingeladen. Alle sechs Vertretungen kamen, so dass auch die „Hobbys“ der Rostocker Nasenbären fünf Spiele absolvieren mussten. Die acht Männer um Organisatorin Jana Thomas gewannen ein Match, verloren dreimal und spielten einmal unentschieden. „Immerhin im Turnierverlauf eine Steigerung von Spiel zu viel, so dass wir mit vier Punkten nach einem anstrengenden Sonntag die Heimreise antreten konnten“, so die „Chefin“, die sich noch den einen oder anderen Mitstreiter mehr gewünscht hätte.

Fast schon traditionell war das Erste Nasenbären-Spiel die Partie gegen die Blizzards aus Neubrandenburg. „Der Landesrivale war mit großer Truppe angereist. So war bei einem 1:7 für uns kein Kraut gewachsen. Zum schaffte Pascal Kruse für unsere Mannschaft noch den Ehrentreffer“, informierte Jana Thomas.

Wie fast immer eine „verbisse Partie“ gegen die Havelfalken aus Falkensee. Rostock lief zunächst einer Führung hinterher, lag dann mit 4:3 Toren vorne, kassierte aber doch noch den 4:4-Ausgleich in letzter Sekunde. Die Nasenbären–Treffer markierten Laszlo Fekete, Torsten Ehlert, Pascal Kruse und Mario Anders.

Polarstern Potsdam als Gastgeber agierte mit viel Einsatz und Kampfgeist und war vor dem Tor einfach nicht zu bremsen. Die Nasenbären trafen nicht und verloren 0:2.

Eigentlich wollten die Nasenbären-Hobbys gegen die Spreewölfe aus Berlin gewinnen.  Aber die 2:0-Führung durch Tore von Laszlo Fekete und Pascal Kruse reichten nicht. Die Hobbys aus der Hansestadt verteidigten nicht konsequent genug. So auch als ein eigener Angriff im Berliner Konter endete und zur unnötigen 2:3-Niederlage führte.

„Mit hängenden Köpfen und viel Frust ging es in das letzte Spiel des Tages gegen die Märkischen Löwen. Ein schnelles Tor durch Miron Maruniak wurde nicht geben, obwohl der Ball klar im Tor war. Unser Team ließ sich aber auch nicht von einem 0:1-Rückstand entmutigen und zeigte Moral“, freute sich Jana Thomas. Miron Maruniak konnte ausgleichen und kurz vor Schluss ließ Matthias Burmeister die Nasenbären dann über einen 2:1-Erfolg jubeln. Eigentlich gelernter Torwart, bewies Matthias hier als Spielern auch Knipser-Qualitäten“,

Rostocker Nasenbären: Hans Windelband – Mario Anders (1 Tor), Laszlo Fekete (2), Matthias Burmeister (1), Rene Stahl, Torsten Ehlert (1), Jana Thomas, Miron Maruniak (1), Pascal Kruse (3).

Hobby

„Chefin“ Jana Thomas und ihre acht Männer beim Inline-Skaterhockey-Turnier in Falkensee.

Foto: Verein
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