Ostsee-Liga: -Eishockey in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock Kodiaks – OSC Berlin 6:5 (3:3, 2:0, 1:2)

 

Kodiaks retten Sieg gerade noch über die Zeit

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

ROSTOCK.     Für die Eishockey-Cracks der Rostock Kodiaks musste gegen den Tabellenletzten OSC Berlin ein Sieg her, um im „Geschäft“ der MV-Meisterschaft zu bleiben. Und die Gäste aus der Hauptstadt, sie waren extra mit 18 Akteuren angereist, kämpften in der Eishalle Schillingallee um ihren ersten Saisonerfolg. So entwickelte sich ein munteres Match, bei dem die Hausherren ein 6:5 (3:3, 2:0, 1:2) letztendlich über die Zeit retteten.

Mit Vollgas wollten die Rostock Kodiaks gleich alle Fronten klären. Dies gelang im ersten Drittel überhaupt nicht. Zwar legten die Gastgeber nach gewonnenem Bully und Pass von Mirko Bardehle durch Christian Ciupka das 1:0 vor, hatten dann bis zur ersten Pause aber dreimal das Nachsehen. Zum Glück glich erneut Christian Ciupka zum 2:2 (14.) aus und nutzte Christian Hübner ein Durcheinander vor dem Berliner Kasten zum 3:3 (20.) unmittelbar vor der Sirene. So begann die Partie von vorn. Dabei erwiesen sich die Rostocker als die besseren Vollstrecker, denn Jan Kelbel und Björn Peters sorgen mit ihren Treffern zum 5:3 nach 40 Spielminuten erst einmal für einen Vorsprung. „Wir fanden wieder ins Spiel, mussten unsere Chancen aber jeweils hart erarbeiten“, so die Sichtweise von Mirko Bardehle. Mit dem 6:3 (41.) durch Sven Richter, Christian Hübner hatte aufgelegt, hätte eigentlich mehr Ruhe einkehren müssen. Doch die OSC-Cracks gaben nicht auf und nutzten etliche Rostocker Nachlässigkeiten für zwei weitere Tore zum 5:6-Anschluss. Unschöne Rangeleien dann in der Schlussphase der Partie, als unter anderem Spielertrainer Christian Ciupka für fünf Minuten auf die Bank sollten. Es folgten für den erfahrenen Mann, aus seiner Sicht  noch 20 Minuten Disziplinarstrafe oberdrauf, was eine Sperre für das nächste Spiel zur Folge hat. Die Kodiaks holten zwei wichtige Punkte, verloren aber einen ihrer wichtigsten Akteure.

Am Sonnabend steht nun gleich das nächste ganz schwere Match an. Die Kodiaks spielen ab 18.00 Uhr wieder in der Rostocker Eishalle Schillingallee. Es kommt der Noch-Meister Klink Wikinger zum Rückspiel. Die erste Partie beider Kontrahenten ging mit 7:6 in der Verlängerung an die Kodiaks.

Rostock Kodiaks:  Ringo Ulbrich, Theresa Zick – Felix Brenmoehl, Björn Peters (1 Tor/ keine Vorlage), Pascal Kruse (0/1), Gunnar Bandlow, Mirko Bardehle (0/1), Toralf Arndt, Jan Kelbel (1/0), Robert Junge, Maik Schulz (0/1), Sven Richter (1/0), Thoralf Fuchs, Christian Ciupka (2/1), Christian Hübner (1/2).

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