Inline-Skaterhockey-DM mit Nasenbären-Jugend U16

 

Starker sechster Platz für Nasenbären-Jugend

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

BISSENDORF.     Für die Inline-Skaterhockey-Jugend U16 der Rostocker Nasenbären wurde die Deutsche Meisterschaft 2018 im niedersächsischen Bissendorf zu einem riesigen Erlebnis. In der dortigen Wedemark-Sporthalle maßen die Schützlinge von Trainer Jürgen Brümmer am Wochenende mit neun weiteren Vertretungen aus ganz Deutschland ihr Können. Letztendlich sprang ein starker sechster Platz für die Cracks von der Küste dabei heraus. Glückwunsch.

Vor dem ersten Auftritt seiner Jungen hatte aber Rostocks Trainer Jürgen Brümmer seinen großen Auftritt. Aus Anlass seines 40. Geburtstags musste der Coach nach der offiziellen Gratulation durch Nasenbären-Chef Christian Ciupka, der Übergabe eines Präsentes und dem Geburtstagsständchen der Mannschaften und aller Zuschauer den ganzen Tag noch viele Hände schütteln.

Viel Freude bereiteten ihm dann auch seine Nasenbären-Jungen. Sie spielten in der Vorrunde zunächst gegen NRW-Vize-Meister Crefelder SC 1:1-Unentschieden und besiegten danach den Hessenmeister Rhein-Main Patriots mit 2:0 Toren. Der Gastgeber und spätere Meisterschafts-Sieger Bissendorfer Panther als Niedersachesen-Titelträger war dann doch eine Nummer zu groß für den MV-Meister. Die Nasenbären unterlagen deutlich mit 1:6 Toren. Etwas Pech dann zum Abschluss der Vorrunde beim 2:3 gegen Bayerns Vizemeister Deggendorf Pflanz. So war es als Gruppenvierter für den Sonntag schwer, doch noch das Halbfinale zu erreichen, aber nicht unmöglich. Über einen 4:1-Sieg gegen die Freiburg Beasts (Meister Baden-Württemberg), eine 1:6-Niederlage gegen die ganz starken Düsseldorf Rams (NRW-Meister) sowie einer 2:1-Revanche über die Deggendorf Pflanz blieb für die Nasenbären-Jugend letztendlich die Partie um Platz 5 gegen Brandenburgs Meister Sputniks Fürstenwalde. Wie beim 3:8 und 4:8 in der ostdeutschen Meisterschaft zogen die Rostocker Inline-Skaterhockey-Hoffnungen mit einer 1:5-Niederlage erneut den Kürzeren. „Trotzdem ein richtig gutes Ergebnis, dass für die Zukunft hoffen lässt“, war auch der Rostocker Vereinsvorsitzende Christian Ciupka angetan. „Bei etwas Glück und auch mehr Erfahrung wäre sogar das Halbfinale möglich gewesen.“

Für die Rostocker Nasenbären U16 spielten:  Stephan Steinke und Mathieu Duyster im Tor sowie Bjarne Unger (Kapitän), Caja Fittkau (Assistentin), Sascha Albrecht, Lucas Trojan, Ernest Schlegel, Eric Tackmann, Maurice Dragon, Anton Trautmann, Richard Ulbrich, Arthur Kreuz und Kjell Unger.

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