BISHL Regionalliga Ost der Männer

Rostocker Nasenbären – SG StraTuS Berlin 17:4 (5:3, 5:1, 7:0)

SG StraTuS Berlin – Rostocker Nasenbären 8:15 (4:4, 2:3, 2:7)

 

Nasenbären klar in den Endspielen um den Ost-Titel

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

ROSTOCK.     Die Inline-Skaterhockey-Cracks der Rostocker Nasenbären waren bei den Männern gleich doppelt gefordert, um als Erster der Vorrunde in der Regionalliga Ost gegen den Tabellenvierten SG StraTus Berlin-Hohenschönhausen zwei Siege in den Play Offs für das Erreichen des Finales zu erspielen. Das gelang, denn in Rostock war das Team um Spielertrainer Christian Ciupka am Sonnabend mit 17:4 (5:3, 5:1, 7:0) mehr als erfolgreich. Auch am Sonntag wurde in Berlin trotz kleinerer Formation mit 15:8 (4:4, 3:2, 7:2) sehr sicher gewonnen. „Das war unser Plan. So gibt es keinen dritten Vergleich mehr und wir könnten schon am Sonnabend die Powerkrauts oder Red Devils II aus Berlin, beide müssen noch spielen, zum ersten Endspiel um den Titel empfangen. Wenn denn die BISHL mitspielt. Danach überlegen wir es uns ganz genau, ob die Nasenbären in der kommenden Saison wieder in der zweiten Bundesliga antreten werden“, so Christian Ciupka.

Vor 100 Zuschauern im WIRO-Sport-Center in Toitenwinkel hatten die Hausherren zunächst einige Schwierigkeiten sich gegen die Gäste aus der Hauptstadt durchzusetzen. Lange war das Match ausgeglichen, eher die „Bärenbande“ den ersten Teil mit 5:3 für sich entschied. Auch noch mit dem 4:5 (26.) hielt die Berliner SG den Anschluss. Danach machten sich aber die individuellen Stärken der Rostocker bemerkbar. Das zeigte sich auch darin, dass sechs der insgesamt 17 Rostocker Treffer durch je zwei starke Solo-Auftritte von Jürgen Brümmer, Ales Chamrad und Christian Ciupka markiert wurden. Nach dem 10:4 wurde das StraTuS-Team im letzten Drittel förmlich überrollt. Da hätten bei mehr Konzentration im Abschluss durchaus noch weitere Nasenbären-Tore fallen können.

Am Sonntag in Berlin nahm das zweite Entscheidungsspiel einen ähnlichen Verlauf. Die Nasenbären verzichteten auf Tom Tackmann und ihre Nachwuchskräfte Andreas Schultze und Tony Schulze sowie auf deren Trainer Jürgen Brümmer, die mit den Junioren in Lüneburg unterwegs waren, und mussten so etwas umstellen. Dabei ging bei den Cracks von der Küste bis zum 4:4 im ersten Drittel und auch noch bis zum 6:6 (32.) alles etwas holpriger zu. Aber mit dem 7:6 (34.) durch Martin Krucek auf Vorlage von Erik Haiduk begann ein Powerplay der Rostocker, dem die Akteure der SG StraTuS nicht standhalten konnten.

Mit sechs Punkten und 32:12 Toren in den beiden Play Offs spielten die Rostocker Nasenbären ganz stark. Diese Leistungen gilt es in den Endspielen um den ostdeutschen Titel zu wiederholen

Rostocker Nasenbären:    Petr Mikl,  Chris Apel – Christian Ciupka (4 Tore/ 8 Vorlagen), Tomas Fejfar (5/2), Thomas Laatz (2/1), Jürgen Brümmer (3/0), Martin Krucek (3/5), Andreas Schultze (1/0), Ales Chamrad (8/3), Eric Haiduk (4/4), Tony Schulze (2/0), Tom Tackmann, Robert Eichelbaum (0/1).

playoff2018

Zwei Aktivposten bei den Rostocker Nasenbären: Christian Ciupka (l.) sichert gegen den Berliner Dominik Droese ab, damit Tomas Fejfar (r.) ungehindert den orangenen Ball spielen kann.

Foto: Freya Hagen

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