BISHL Regionalliga Ost der Männer

Powerkrauts Berlin - Rostocker Nasenbären 6:13 (2:3, 1:5, 3:5)

 

Neue Formation mischt Meister Powerkrauts auf

 

BERLIN.     „Eine konzentrierte Leistung vom gesamten Team über die vollen 60 Minuten sorgte für einen auch in der Höhe verdienten 13:6-Sieg. Vor allem nutzten wir konsequent unsere gut herausgespielten Chancen“, war Spielertrainer Christian Ciupka mehr als zu frieden.Mit von der Partie waren unsere beiden Neuzugänge Mikl Petr im Tor und Tomas Fejfar als Angreifer. Beide kamen aus der tschechischen Hauptstadt Prag zu uns. Sie hatten großen Anteil am sicheren Erfolg über den amtierenden Meister Powerkrauts in Berlin.“

In der Regionalliga Ost der Inline-Skaterhockey-Cracks kehrten die Rostocker Nasenbären mit dem 13:6 (3:2, 5:1, 5:3) vorerst an die Tabellenspitze zurück. Bei einem 18-Punkte-Gleichstand mit Powerkraut haben die Rostocker aber noch eine Partie weniger ausgetragen und sind auch im direkten Vergleich (6:0 Punkte, 20:12 Tore) deutlich besser.

Nach einem 0:1-Rückstand kamen die Nasenbären trotz der noch nicht eingespielten Formation schon im ersten Drittel zum 3:1-Vorsprung. Ein Solo von Wiedereinsteiger Erik Haiduck sowie Treffer von Tomas Fejfar und Michal Bezouska sorgten für diese Führung der Rostocker Gäste. Christian Ciupka gab hier zweimal die Vorlage. Die knapp 50 Zuschauer im Berliner Poststadion machten nach dem 2:3 (20.) im zweiten Teil große Augen zum Wirbel der beiden tschechischen Hockey-Nationalspieler Tomas Fejfar (Tore) und Michael Bezouska (Vorlagen), die viermal gemeinsam zuschlugen. Ein erneuter Alleingang durch Erik Haiduk sorgte für ein 8:3 (38.) nach 40 Spielminuten. Im letzten Spielabschnitt leisteten sich die Rostocker die eine oder andere Unaufmerksamkeit in der Defensive, so dass die Hausherren noch zu drei weiteren Toren kamen. Im Vorwärtsgang blieb das Tempo der Nasenbären aber hoch. Kevin Piehler, Christian Ciupka sowie erneut Tomas Fejfar, Michal Bezouska und Erik Haiduk ließen für ihre Mannschaft nichts mehr anbrennen.

„Da die Eishockey-Saison jetzt in die entscheidende Vorbereitungsphase geht, wird uns der eine oder andere Akteur nicht mehr zur Verfügung stehen. Wir wollen nach der Vorrunde aber auch im Play-Off-Geschehen, dass bis in den Oktober geht, erfolgreich sein“, erklärte Christian Ciupka die Verpflichtung der beiden Tschechen. „Jetzt freut sich das Team auf die nächsten zwei Spiele in eigener Halle.“ Am letzten Spieltag geht es in der Vorrunde dann noch zur Reserve der Red Devils nach Berlin. Hier haben die Rostocker Nasenbären nach dem 6:7 in eigener Halle noch eine Rechnung zu begleichen. Die beiden Erstplatzierten der Vorrunde haben in der Endrunde (Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter) zunächst Heimvorteil.

Auch wenn es beim Bau der eigenen Inline-Skaterhockey-Halle in Marienehe nicht so recht voran geht, die Rostocker Nasenbären denken ernsthaft an den Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga.

Klaus-Peter Kudruhs

Rostocker Nasenbären:   Mikl Petr, Chris Tim Apel – Christian Ciupka (1 Tor / 2 Vorlagen), Pascal Kröber, Michael Bezouska (2/5), Jürgen Brümmer (0/1), Tomas Fejfar (6/1), Valeriy Guts (0/1), Erik Haiduk (3/0), Kevin Piehler (1/1)

© LUPCOM media