Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost 2018

Rostocker Nasenbären – StraTuS Berlin 14:9 (4:2, 3:5, 7:2

 

Nasenbären zum Auftakt mit Licht und Schatten

 

ROSTOCK     Im Auftaktmatch der Regionalliga Ost merkte man dem Inline-Skaterhockey-Team der Rostocker Nasenbären doch noch eine recht große spielerische Unsicherheit an. Das lag sicher an den fehlenden Einheiten im Training, weil weiterhin keine eigene Halle über dem Winter bereit stand, und auch an der neuen Zusammensetzung des Teams. „Das wird sich im Verlauf der Saison zum Positiven ändern“, war sich der eigentliche Spielertrainer Christian Ciupka sicher, der durch eine Sperre aus der vergangenen Saison vorerst noch von der Tribüne aus zuschauen muss. Mit ihm sahen 100 Zuschauer im Toitenwinkler WIRO-Sportcenter zwar eine Partie mit Licht und Schatten, aber ein doch deutliches 14:9 (4:2, 3:5, 7:2) der Rostocker Nasenbären über die SG StraTuS aus Berlin-Hohenschönhausen.


Zunächst schien mit einer 3:0-Führung der Hausherren durch Treffer von Kevin Piehler, Valeriy Guth und Jürgen Brümmer alles gut anzulaufen. Die Gäste aus der Hauptstadt ließen sich davon aber nicht beeindrucken und schafften kurz vor der ersten Pause wieder den 2:4-Anschluss. Noch bunter wurde es im zweiten Teil der Partie. Die Berliner StraTuS-Formation spielte deutlich besser, nutze die Lücken in der Rostocker Abwehr und spielte auch im Vorwärtsgang konsequenter auf Torerfolg. So reichten die weiteren Treffer von Jürgen Brümmer (2) und Arthur Lemmer nur, um den 7:7-Ausgleich nach 40 Spielminuten zu sichern. „Hier versuchte es bei uns jeder auf eigener Faust, was unserem Spiel abträglich war“, kommentierte Christian Ciupka das Tun seiner Kollegen aus der Ferne. Entsprechend war dann die Ausrichtung der Nasenbären für die letzten 20 Minuten. Zunächst machten Jürgen Brümmer (2 Treffer) sowie Arthur Lemmer, Michal Bezouska und Valerie Guth mit der 12:7 (51.) alles für den Sieg perfekt, eher Klemens Kohlstrunk bis zum Schlusssignal noch zweimal nachlegte. „Zumindest haben die Zuschauer zwei Drittel lang eine recht spannende Partie erlebt, die dann aber durch einen konditionell stärkeren Gastgeber, der individuell auch spielstärker agierte, aber schnell entschieden wurde. So hatte ich aber viele Tore anzusagen. Das brachte zum Saisonauftakt gleich die richtige Stimmung in die Halle“, meinte auch Hallensprecher Jens Hagen zufrieden. Auf Rostocker Seite konnten sich gleich sechs Akteure in die Scorer-Liste der Regionalliga Ost eintragen. Mit vier Toren und drei Vorlagen war Jürgen Brümmer der fleißigste Punktesammler bei den Einheimischen.

Klaus-Peter Kudruhs

Rostocker Nasenbären:     Chris Tim Apel, Theresa Zick – Robert Eichelbaum, Arthur Lemmer (2 Tore/ 1 Vorlage), Kevin Piehler (2/1), Andreas Schultze, Sven Richter, Klemens Kohlstruck (2/1), Jürgen Brümmer (4/3), Tom Tackmann, Michal Bezouska (2/2), Valeriy Guth (2/1).


J.Bruemmer

Am Sonnabend war Jürgen Brümmer zunächst als Trainer des Nasenbären-Nachwuchses in Aktion und erzielte dann als Spieler bei den Männern vier Tore und gab drei Vorlagen.

Foto: Archiv/Freya Hagen

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