Drittes Turnier der ISH-Hobby-Liga in Neubrandenburg

 

Nasenbären-Hobbys gewinnen weiteres Match

 

NEUBRANDENBURG  Für die Inline-Skaterhockey-Szene in Mecklenburg-Vorpommern ist es eine gute Sache, dass die Neubrandenburg Blizzards neben Eishockey jetzt auch auf Rollen über die Landesgrenzen hinaus agieren. So fand auch das erste Turnier der fünf BISHL-Hobby-Mannschaften in der Vier-Tore-Stadt durchaus Beachtung. Nach den zuletzt guten Leistungen der Nasenbären-Hobbys beim eigenen Turnier in Rostock waren deren Ansprüche für die dritte Runde wieder hoch angesetzt, aber Ergebnistechnisch nicht ganz zu erfüllen gewesen. Gleich das erste Match gegen die Spreewölfe aus Berlin ging unglücklich mit 1:2 verloren. Die Rostocker Cracks lagen zunächst mit 0:1 hinten und konnten zum 1:1 noch ausgleichen, aber brachten dann für den Rest des Spiels den orangenen Ball nicht mehr im Kasten der Wölfe unter. Berlin konterte so noch einmal erfolgreich. „Von der Niederlage ließen wir uns aber nicht beeindrucken“; berichtete Jana Thomas zum weiteren Turnierverlauf. „Gegen die Polarsterne Potsdam konnte unsere Mannschaft überzeugen. Wir gewannen mit einem klaren 4:0. Besonders erfreulich war, dass hier gleich drei verschiedene Schützen trafen, auch aus der Verteidigung.“ 

Vor den letzten beiden Spielen gab es eine fast zweistündige Pause die wohl eindeutig zu lang war, da die Rostocker Nasenbären in dem Topspiel gegen die Gastgeber sehr verkrampft wirkten. Das Spiel selber entwickelte sich sehr schnell zu einem spannenden und auch körperlich intensiv geführten Spiel, wo es den Schiedsrichtern nicht immer gelang eine klare Linie zu pfeifen. Trotz Einsatz und Kampfeswillen unterlag Rostock mit 0:4 deutlich. Trainer David Pizzini dazu:“ Das Spiel war uns schon wichtig, wir haben sogar eine andere Reihenkonstellation ausprobiert, die Blizzards ware die bessere Mannschaft obwohl uns auch das Glück an der Kelle gefehlt hat“.

Im letzte Spiel des Tages gegen die Havelländer Falken von Eintracht Falkensee war bei den Nasenbären-Hobbys dann etwas die Luft raus, so dass sie über ein 2:2-Unentschieden nicht hinauskamen. Insgesamt war das 3:3 nach Punkten und ein 7:8 nach Toren aber kein schlechtes Ergebnis.

 

Rostocker Nasenbären:    Mattias Burmeister - Mario Anders (1 Tor), Anke Wagner, Lars Tackmann (2), Jana Thomas, Torsten Ehlert, Daniel Wulf, Laszlo Fekete, Maik Fittkau (2), Aliaksei Yepanchyntseu (1), Anton Trufanov, Michael Rönnfeldt (1).

kudr

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