Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost

Rostocker Nasenbären – SG StraTuS Berlin 10:13 (5:3, 2:9, 3:1)

 

Nasenbären versagen im zweiten Drittel komplett

 

ROSTOCK    Nach dem 8:9 im Hinspiel, das im Nachhinein wegen Einsatz eines nicht spielberechtigten Akteurs mit 0:19 gewertet wurde, hatten die Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost der Inline-Skaterhockey-Männer gegen die SG StraTuS Berlin eigentlich noch eine Rechnung offen. Die Hausherren konnten diese aber nicht begleichen und unterlagen vor rund 100 enttäuschten Fans in eigener Halle mit 10:13 (5:3, 2:9, 3:1). „Wir müssen dies akzeptieren, weil unsere Mannschaft nicht das spielte, was angesagt war. Inkonsequenz und wenig Leidenschaft über die gesamte Spielzeit brachten diese verdiente Niederlage. Ich hoffe nur, dass sie vor den Play Offs zur rechten Zeit kam“, versuchte Spielertrainer Christian Ciupka dafür eine Erklärung zu finden. Alles begann dank eines starken Auftritt von Jürgen Brümmer mit fünf Toren für die Gastgeber im ersten Drittel eigentlich richtig gut. Auch nach dem 6:4 (26.) durch David Pizzini schien alles noch grünen Bereich zu sein. Doch danach gab es auf Rostocker Seite in der Defensive Riesenlücken. Diese nutzten die Berliner zur 12:7-Führung nach 40 Spielminuten. Auch Theresa Zick zwischen den Pfosten konnte da nichts machen und hätte dringend eine Pause der Erholung benötigt. Doch ein zweiter Keeper war nicht zur Stelle. Mit Martin Russnak, Valerij Guts und Pascal Kröber fehlten gleich der Spieler, die in der Abwehr die Lücken schließen und auch weitere Tore hätten schießen können. So gelang durch Treffer von Jörn Rydin, Jan Schneider und Christian Ciupka im letzten Spielabschnitt nur noch eine Ergebnisverkürzung zum 10:13-Endstand. Christian Ciupka zieh darin die Tatsache, dass die Mannschaft doch Moral hat und bis zum Schluss zumindest kämpfen kann. Die Rostocker Nasenbären aber wollten nach Punkten eigentlich am ESC und an Powerkrauts (jeweils 15 Zähler) aus Berlin dranbleiben, sind mit 12 Zählern vor dem letzten Spiel der Vorrunde erst am 2. September gegen den ESC aber nur Tabellenvierter. So werden die Rostocker die Ausgangsposition für die Play Offs damit nicht mehr groß verbessern können, was aber letztendlich egal ist. Wer Ost-Meister werden will muss dann sowieso alle Partien, die im K.O.-System ausgetragen werden, für sich entscheiden.

Rostocker Nasenbären:    Theresa Zick - Christian Ciupka (1 Tor/3 Vorlagen), Robert Eichelbaum (0/1), Jörn Rydin (1/2), Andreas Schultze, Jan Schneider (2/1), David Pizzini (1/0), Steven Gruhlke, Tom Tackmann, Sven Richter (0/1), Marcel Heller, Thomas Laatz, Jürgen Brümmer (5/0).

kudr

Jürgen Brümmer

Mit fünf Toren von Jürgen Brümmer im ersten Drittel sah es für die Rostocker Nasenbären im Regionalliga-Match gegen StraTuS Berlin noch richtig gut aus. Aber im zweiten Drittel  waren alle Gastgeber förmlich von der Rolle.

Foto:  Verein/Freya Hagen

 

© LUPCOM media