Regionalliga Ost

Rostocker Nasenbären und drei Auswärtssiege in Berlin

 

Mit 9 Punkten am Stück jetzt auf den dritten Platz

 

BERLIN      Einen deutlichen Sprung in der Tabelle der Regionalliga Ost machten die Inline-Skaterhockey-Cracks der Rostocker Nasenbären am Wochenende. Die Bären-Bande von der Küste spielten dreimal auswärts in Berlin und gewannen dreimal. Am Freitag wurde der bis dato ungeschlagene Titelanwärter ESC Berlin mit 9:8 (0:3, 5:2, 4:3) knapp geschlagen. Mit einem deutlichen 15:5 (6:1, 6:2, 3:2) gegen StraTuS Berlin holten die Nasenbären drei weitere Auswärtspunkte am Sonnabend. Und abgeschlossen wurde die kräftezerrende Tour am Sonntagmittag mit einem () über die Red Devils aus der Hauptstadt. Nach acht von insgesamt 14 Spielen sind die Rostocker Nasenbären jetzt mit 15 Punkten Tabellendritter. Es war für die Nasenbären ein gutes Wochenende für das Erreichen der Play-Off-Runde.

ESC Berlin – Rostocker Nasenbären 8:9 (3:0, 2:5, 3:4)

Stress mit Stau und Verspätung hatte die Nasenbären-Crew am Freitagabend. So war es auch nicht verwunderlich, dass das erste Dritte gegen den ESC mit 0:3 abgegeben wurde. „Es war unnötig, denn nach dem 0:1 (8.) hielten wir bis zur 16. Minute unseren Kasten auch eines stark haltenden Marco Sonnenberg sauber“, so Spielertrainer Christian Ciupka im Nachhinein. „Einfach zwei Flüchtigkeitsfehler.“ Dann hatten sich die Rostocker auch durch die individuell stark spielenden Sascha Hainke und Weltmeister Michal Bezouska „eingefädelt. Sie schafften bis zur zweiten Drittenpause den 5:5-Ausgleich. Obwohl der Druck auf die Nasenbären größer wurde, behielten sie die Übersicht gingen mit 7:5 (44.) in Führung und konterten in den Schlussminuten einen erneuten 8:7-Vorsprung der Hausherren durch einen Treffer von Michael Bezouska und ein Kontertor von Sascha Hainke zum verdienten 9:8-Erfolg. „Der Jubel war groß, da wohl keiner von mit diesem Sieg gerechnet hatte“, freute sich Youngster Andreas Schultze wohl am meisten.

StraTus Berlin – Rostocker Nasenbären 5:15 (1:6, 2:6, 2:3)

Am Samstag noch mit den erfahrenen Christian Herrmann, der nach einer sehr langen Verletzungspause erstmals wieder spielte, und Jörn Rydin verstärkt, hatten die Nasenbären gegen StraTus Berlin keine Mühe. „Mit zweieinhalb Reihen gingen wir  von Anfang sehr konzentriert zu Werke“, berichtete der langjährige Kapitän Christian Herrmann über den Spielverlauf.  „Somit erzielten die Jungs in den ersten zwei Dritteln schon 12 Treffer. Im letzten Teil gingen wir es ruhiger an und gewannen es nur 3:2 Toren.“ Insgesamt waren sogar noch mehr Treffer möglich.

Red Devils Berlin – Rostocker Nasenbären 2:15 (1:4,0:5, 1:6)

Wer glaubte, dass die Rostocker Nasenbärenim dritten Match des Wochenendes viel Kraft verloren hätten, musste sich revidieren. Die Cracks von der Küste fegten die gastgebenden Red Devils aus Berlin mit 15:2 (4:1, 5:0, 6:1) aus der eigenen Halle. „Das erinnert an richtig alte Bundesliga-Zeiten“, meinte auch Jörn Rydin, der zuvor lange Zeit nicht mehr für die Nasenbären in Aktion. Aus einem geschlossenen agierenden Team ragten am Sonntag noch neben Michal Bezouska (7 Tore/3 Vorlagen) vor allen Spieler Trainer Christian Ciupka (5/3) aus der Mannschaft etwas heraus.

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Rostocker Nasenbären in Berlin:  Marco Sonnenberg (1 Einsatz). Matthias Burmeister (3) - Christian Ciupka (3 Einsätze/ 5 Tore/ 8 Vorlage), Robert Eichelbaum (3/2/1), Jan Schneider (3/1/0), Sven Richter (3/1/2), Johannes Kuhlmey (3/3/3), Sascha Hainke (2/8/6), Andreas Schultze (3/0/1), Michael Bezouska (3/16/8), Christian Herrmann (2/2/4), Jörn Rydin (2/1/2).


Michal Bezouska


In drei Spielen erzielte Michal Bezouska am Wochenende 16 Treffer und der Weltmeister legte noch achtmal für seine Nebenleute auf.

Foto: Verein/Freya Hagen.

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