Regionalliga Ost

Powerkrauts Berlin - Rostocker Nasenbären 18:4 (7:3,5:1, 6:0)

Bravehearts Berlin – Rostocker Nasenbären 8:9 (2:2, 3:3, 3:4)

 

Junge Nasenbären weiter im aktiven Lernprozess

 

BERLIN     Wie schwer es mit der Neuformierung der Nasenbären-Bande wird, wusste die Verantwortlichen des Rostocker Inline-Skaterhockey-Clubs von vornherein. „Es wird ein steiniger und langer Weg. Da stehen, wie am Wochenende, Siege und Niederlagen oft dicht nebeneinander. Letztendlich kommt es darauf an, wie die  jungen Akteure damit umgehen, und ob sie sich durchbeißen wollen“, so Nasenbären-Chef und Spielertrainer Christian Ciupka. In den beiden Partien in der Hauptstadt bot er jeweils sechs Juniorenspieler auf, um sie weiter im aktiven Lernprozess zu haben. Gegen den Spitzenreiter Powerkrauts Berlin war dann beim 4:18 (3:7, 1:5, 0:6) auch nichts zu holen. „Als wir uns alle an die Spielfläche gewöhnt hatten und besser ins Spiel kamen, waren wir bis auf 4:7 dran. Doch weitere fünf Treffer noch im zweiten Drittel nahmen uns den letzten Mut“, musste Sven Richter eingestehen, dem das zweite Tor gelang und die Vorlage zum vierten Treffer gab. Außerdem hatten die Junioren Andreas Schultze und Florian Stockel getroffen und „Lehrmeister“ Christian Ciupka eingeloggt. Danach steckten die meisten Nasenbären aber auf, ließen die kämpferische Einstellung vermissen und ergaben sich dem hohen und cleveren Niveau der Hausherren. Viel leichter wurde es dann am Sonntag gegen Schlusslicht Bravehearts Berlin auch nicht. Aber mit einem knappen 9:8 (2:2, 3:3, 4:3) sicherten sich die Nasenbären weitere drei Punkte in der Regionalliga Ost. Die Berliner machten ihrem Namen „Tapfere Herzen“ alle Ehre und kämpften bis zum Umfallen. Nur mit etwas Glück gelang den Rostockern der Erfolg. So dann auch ein klares Trainerfazit: „Wir hätten mehr Tore schießen müssen und weniger kassieren dürfen. Aber drei Punkte sind drei Punkte.“ Trotz einer 2:0-Führung der Nasenbären kam keine Ruhe ins Rostocker Spiel. Man agierte im Angriff zu überhastet und war in der Defensive viel zu brav. Das auch noch beim sich mit argen Knieproblemen rumschlagenden Marco Sonnenberg im Kasten der Rostocker, der seine normale Form nicht erreichen konnte. Berlin ließ sich so nicht abhängen und holte in der Schlussphase ein 6:8 (57.) innerhalb von nur 30 Sekunden zum 8:8 auf. Erst das Tor von Christian Ciupka in der letzten Minute erlöste die Gäste. Mit dem Tschechen Michael Bezouska stellte sich ein weiterer Alt-Nasenbär wieder als Führungsspieler in den Dienst der Mannschaft, „um den jüngeren auf die Sprünge zu helfen“. Mit vier Toren und zwei Vorlagen zeigte er gleich, wie es geht. Die anderen Rostocker Treffer markierte Robert Eichelbaum (2), Sven Richter und Florian Stockel. Mit sechs Punkten aus vier Begegnungen bleiben die Rostocker Nasenbären weiterhin Tabellenfünfter.

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Rostocker Nasenbären 2016

Rostocker Nasenbären in Berlin:  Marco Sonnenberg – Christian Ciupka (2 Tore/5 Vorlagen), Robert Eichelbaum (2/2), Cedric Worch, Florian Stockel (2/0), Clemens Buhler, Yannick Möbius, Sven Richter (2/1), Erik Wacke, Thomas Laatz (0/1), Lukas Richter, Andreas Schultze (1/0), Michal Bezouska (4/2).


In Berlin spielten die Rostocker Nasenbären mit Andreas Schulze, Lucas Richter, Christan Ciupka, Michal Bezouska, Erik Wacke, Thomas Laatz, Clemens Buhler und Robert Eichelbaum (hinten v. l.) sowie Florian Stockel, Cedric Worch, Marko Sonnenberg, Yannick Möbius und Sven Richter (vorne v. l.).

Foto: Verein/Rostocker Nasenbären

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