Siegerpokal geht an Salt City Boars Lüneburg

Saisonstart 2016 der Rostocker Nasenbären

Zwei Nasenbären-Teams folgen beim 10. Osterturnier im Inline-Skaterhockey auf den Plätzen

Rostock

Die Rückkehr in die alte Wirkungsstätte der Rostocker Nasenbären in die Sporthalle Bertha-von-Suttner-Ring in Toitenwinkel tat dem 10. Osterturnier des Inline-Skaterhockey-Vereins gut. „Alles fand in einer familiären Atmosphäre statt, das sportliche mit den 21 Turnierspielen und ebenso die vielen Fragen und Gespräche zur Neuaufstellung des Clubs, zum Hallenneubau und weiteren Möglichkeiten für Ausbildung und Training für Kinder und Jugendlichen, sozusagen auf dem Weg in ein neues Jahrzehnt“, war Nasenbären-Chef Christian Ciupka mit der Veranstaltung zufrieden. Er und auch die 300 Fans die so im Tagesverlauf das Turnier einen Besuch abstatteten verschafften sich sportlich einen Überblick, wie die Rostocker für die Aufgaben in der neuen Saison aufgestellt sind. Hier geht es in der Regionalliga Ost langfristig um die neue Formierung einer ersten Mannschaft aus dem eigenen Nachwuchs heraus. Darum waren während des Turniers auch die Leistungen der Oldies und der Junioren von besonderem Interesse. Hinter den Salt City Boars Lüneburg (Regionalliga Nord) belegten die Nasenbären-Oldies den zweiten Platz. „Im direkten Vergleich gegen Lüneburg verschliefen wir die Anfangsphase und kassierten nach der Aufholjagd zum 3:3 doch noch Sekunden vor der Sirene einen vierten Treffer“, schilderte der auch als Spielertrainer fungierende Christian Ciupka die Turnierentscheidung. Durch ein 1:1 gegen die Greifswalder Asphaltteufel gaben die Rostocker noch zwei weitere Punkte ab. Das junge Juniorteam, das selbst in der U19-Liga des Ostens spielen wird und zu den Kräften der ersten Formation der Nasenbären gehört, verlor als Dritter gegen den späteren TurniersiegerLüneburg mit 1:3 recht knapp und unterlag den Oldies glatt mit 0:5 Toren. Außerdem wurden beim jeweiligen 1:1 gegen Greifswald und die Müritzer Wikinger Punkte abgegeben. „Die Nasenbären Hobbies spielten mehr aus Spaß und Freude mit. Das Team besteht aus Eltern, Fans und anderen Mitgliedern des Vereins, die gut auf den Inline-Skatern unterwegs sind, aber zum Hockey eher selten auf die Platte gehen“, meinte Anne-Sophie Huber, die früher auch bei den Männern mitspielte. „Dass es allen Spaß gemacht hat, sah man beim Jubel unseres einzigen Treffers im Turnier beim 1:6 gegen die Wikinger.“ Bei der Siegerehrung gab es nicht nur Pokale und Urkunden für die Akteure auf der Platte, auch die Arbeit der fleißigen Helfer am Rande der Bande für den Turnierablauf, für die Versorgung der Mannschaften und Zuschauer und anderes mehr wurde gewürdigt. Der Vereinschef übergab stellvertretend für alle an Mutti Anja Gruhlke, ihr Sohn spielt im Nachwuchs der Nasenbären, die Ehrenmedaille des Rostocker Vereins. Frau Gruhlke war während des Turniers für die gesamte Zeitnahme und Einhaltung des Ablaufes verantwortlich.

rkud


Turnierendstand: 1. Salt City Boars Lüneburg 18 Punkte; 2. Nasenbären Oldies 13; 3. Nasenbären Junioren 8 (+ 2 Tore) ; 4. Greifswalder Asphaltteufel 8 (- 3 Tore); 5. Müritzer Wikinger 8 (- 5 Tore); 6. Neubrandenburg Blizzards 4; 7. Nasenbären Hobbies 0.


Nasenbären Oldies: Matthias Burmeister – Jörn Rydin, Johannes Kuhlmey, Eric Wacke, Marcel Heller, Thomas Laatz, Mirko Bardehle, David Pizzini, Christian Ciupka.


Nasenbären Junioren: Marco Sonnenberg – Lukas Richter, Tom Kutschera, Clemens Buhler, Cedric Worch, Andreas Schulze, Ole Gau, Steven Gruhlke.




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