Deutsche Meisterschaft der Schüler U13 mit den Rostocker Nasenbären

Caja Fittkau im All-Star-Team der Meisterschaft

Wieder Platz 5 für Nasenbären-Schüler nach starken Spielen


Hannover
Das Team der U13-Schüler der Rostocker Nasenbären um Trainer Jürgen Brümmer wiederholte bei der Deutschen Meisterschaft 2015 den Erfolg aus dem Vorjahr und wurde unter zehn Mannschaften in der Endabrechnung erneut Fünfter. Dazu herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten. Eine besondere Gratulation auch für Caja Fittkau. Das Nasenbären-Mädchen wurde in das All-Star-Team der Meisterschaft gewählt.
Die Tour nach Wedemark begann schon am Freitagnachmittag, um dann am Samstag zur ersten Partie der Vorrunde pünktlich in der Halle der Bissendorf Panther zu sein. Hier verlief der Start gegen die IVA Rhein-Main-Patriots mit einer 0:3-Niederlage nicht so gut. Auch der ISC Düsseldorf Rams, der am Ende der neue Titelträger 2015 wurde, war noch nicht zu bezwingen. Die Düsseldorfer sind deutschlandweit für eine starke Nachwuchsarbeit bekannt. So kam die 1:6-Niederlage der Nasenbären-Schüler auch nicht von ungefähr. Dank der ganz starken Leistung von Rostocks Keeper Florian Lange, der auch zu den Kandidaten für das All-Star-Team gehörte, bleib sie im Rahmen. Den Rostocker Ehrentreffer erzielte Nils Herzog. Im dritten Match hatte das Team aus Rostock gegen die TSG Bergedorf Lizards keine Mühe glatt mit 6:0 zu gewinnen. Nach einem 0:0 zur Pause sicherten die Treffer von Nils Herzog, Bjarne Unger (je 2), Caja Fittkau und Eric Kutschera den verdienten Erfolg. Die gastgebenden Bissendorfer Panther waren im letzten Vorrundenspiel dann für die Nasenbären doch noch eine Nummer zu groß. Das Team von Jürgen Brümmer unterlag mit 1:4, wobei Kapitän Eric Kutschera für Rostock erfolgreich abschloss. Als Gruppenvierte mussten sich die Nasenbären-Schüler am Sonntag zunächst in der Qualifikation durchsetzen. Das taten sie mit Bravur und einem 3:1-Erfolg über die Red Devils aus Berlin. Trotz eines 0:1 wurde nicht aufgegeben: Rostocks Coach stellte um und motivierte alle noch einmal, so dass die Treffer von Caja Fittkau (2) und Eric Kutschera für den Einzug ins Viertelfinale sorgten. Der Titelverteidiger Crefelder SC war für die Rostocker auf dem Weg ins angestrebte Halbfinale aber Endstation. „Der Crefelder SC hat alle Spiele der Vorrunde siegreich und mit starken Leistungen bestritten“, erklärte Jugendleiter Michael Rönnfeldt die Ausgangslage: „Ein schneller 0:2-Rückstand schon nach sechs Minuten ließ unsere Hoffnungen schwinden.“ Die Rostocker Nasenbären schafften den Anschlusstreffer durch Nils Herzog nach Vorlage von Stig Lindstedt. Trotz weiterer Dominanz sollte zunächst kein weiterer Treffer mehr gelingen. Crefeld erhöhte auf 3:1, eher fünf Sekunden vor der Sirene Caja Fittkau der erneute Anschluss zum 2:3 gelang.
In den Begegnungen um Platz 5 bis 8 blieben die Rostocker Nasenbären dann zweimal erfolgreich. Zunächst nahmen die Schüler von Trainer Jürgen Brümmer gegen die gastgebenden Panther Revanche für die Vorrundenniederlage. Wieder gelang Caja Fittkau die Führung, eher Bjarne Unger einen weiteren Rostocker Treffer nachlegen konnte. Taktisch gut eingestellt verteidigten die Rostocker den knappen Vorsprung, eher Caja Fittkau den 3:0-Endstand erzielte. In der Partie um Platz 5 setzten sich die Nasenbären gegen die Freiburg Beasts knapp mit 2:1 durch, verloren dabei aber Nils Herzog durch eine Knieverletzung. Die ganz stark spielende Caja Fittkau hatte Rostock mit zwei Treffer in Führung gebracht. Freiburg schaffte nur noch den Anschluss. Platz 5 war gesichert. Die Schülermannschaft der Düsseldorf Rams wurde Deutscher Meister 2015. Sie setzte sich im Finale vor 300 Zuschauern gegen den Crefelder SC mit 6:1 durch. Im kleinen Finale gewannen die Sputniks Fürstenwalde gegen den ERC Ingolstadt mit 2:1.

Klaus-Peter Kudruhs

Mannschaft


Rostocker Nasenbären: Florian Lange - Eric Kutschera (3 Tore), Bjarne Unger 3, Nils Herzog (4), Caja Fittkau (8), Kjell Unger, Lucas Johannes Trojan, Ernest Schlegel, Roman Faust, Erik Frank und die Bambinis Stig Lindstedt, Torben Purcz , Louis Ross, Marlon Rudolphi


Endstand der Meisterschaft: 1. ISC Düsseldorf Rams, 2. Crefelder SC, 3. Sputniks Fürstenwalde, 4. ERC Ingolstadt, 5. Rostocker Nasenbären, 6. Freiburg Beasts, 7. Bissendorfer Panther, 8. IVA Rhein-Main-Patriots, 9. Red Devils Berlin, 10. Bergedorf Lizards.