Mit vielen Chancen, aber nur wenigen Tore

Hannover Hurricanez II - Rostocker Nasenbären II 12:4 (4:1, 5:1, 3:2)


HANNOVER, 30.08.2014
Ohne gelernten Torwart zum Auswärtsspiel zur Reserve der Hannover Hurricanez zu fahren kann ja gar nicht gut gehen. Das musste auch die zweite Mannschaft der Rostocker Nasenbären schmerzlich erfahren. Das Team um Spielführer Felix Birkholz kassierte mit dem 4:12 (1:4, 1:5, 2:3) eine weitere bittere Niederlage in der Regionalliga Nord für Inline-Skaterhockey. Torsten Brümmer als Ersatzkeeper gab sich große Mühe: Er konnte gegen die Treffer aber nicht viel ausrichten, zumal auf dem Feld auch nur sechs Rostocker in Aktion waren. Als es nach knapp zehn Minuten schon 0:3 gegen die Nasenbären stand, wurde umgestellt. Felix Birkholz und Erik Wacke standen in der Verteidigung und die anderen Vier wechselten im Angriff. „Danach wurden wir spielbestimmend und waren auch besser als der Konkurrent“, merkte der Kapitän in seiner knappen Analyse an. „Nur die Chancenverwertung war wieder unterirdisch. Gut acht bis zehn Treffer mehr waren für uns drin. Außerdem trafen wir viermal das Aluminium des gegnerischen Tores.“ So war noch dem 1:4 im ersten Drittel und dem 2:4 (25.) durchaus noch etwas möglich. Aber nach dem 2:9 nach 40 Spielminuten ging es für die Nasenbären nur noch um weitere Schadensbegrenzung. Mit dem 2:3 im letzten Spielabschnitt gelang dies ganz gut.

Rostocker Nasenbären II:  Torsten Brümmer – Erik Wacke, Felix Birkholz (1 Tor/ keine Vorlage), Florian Stockel (1/2), Robert Eichelbaum (1/0), Johannes Kuhlmey (0/1) und Thomas Laatz (1/1).
rkud

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