Nasenbären im zweiten Drittel von der Leine los

Rostocker Nasenbären – Sauerland Steel Bulls  (4:4, 6:0, 4:3)


ROSTOCK, den 10.08.2014
Am Sonntag hatten die Rostocker Nasenbären im Pflichtspiel gegen die Sauerland Steel Bulls die Möglichkeit, in der zweiten Bundesliga Nord der Inline-Skaterhockey-Cracks weitere Punkte zu sammeln. Das gelang überzeugend, denn der Tabellenvierte wurde in überzeugender Manier mit (4:4, 6:0, 4:3) sehr sicher bezwungen. „Wir hatten uns vorgenommen, diesmal diszipliniert und sehr aufmerksam in die Partie zu gehen, um den Bock der Niederlagen endlich umzustoßen“, so Verteidiger Jürgen Brümmer. „Und siehe da, es lief richtig gut.“ Zunächst sah es aber anders aus, denn die Sauerländer kamen besser ins Spiel und führten nach neun Minuten schnell mit 3:0 Toren. Erst dann festigte sich die Rostocker Defensive, die mit dem jetzt stark haltenden Keeper Felix Thomas den nötigen Rückhalt hatte. So verkürzte Paul Stratmann nach Vorarbeit von Christian Herrmann zunächst zum 1:3 (10.), eher die Nasenbären nach dem 1:4 wie entfesselt aufspielten. Die Hausherren schafften bis zur ersten Drittelpause den verdienten 4:4-Ausgleich, weil Viatcheslav Koubenski, Jürgen Brümmer und Erik Haiduk aus ihren Möglichkeiten Treffer machten und selbst auch bei der Vorarbeit dafür aktiv waren. Ganz von der Leine losgelassen waren die Nasenbären dann im zweiten Spielabschnitt. Nach der schnellen 5:4-Führung durch ein Solo von David Hördler (21.) fielen weitere Tore für die Gastgeber zwischen der 27. und 30. Minuten im Sekundentakt. Je zweimal Paul Stratmann und Christian Herrmann sowie einmal Christian Ciupka waren zum 10:4 nach starken Vorlagen von David Hördler, Erik Haiduk und Jürgen Brümmer im Abschluss erfolgreich. Die OSPA Arena schien Kopf zu stehen. Die Zuschauer wurden nach dem 11:4 (45.) durch Erik Haiduk wieder etwas ruhiger, als die Steel Bulls auf 7:11 (51.) verkürzen konnten. In den fünf Schlussminuten aber nochmals stehender Beifall für die starken Rostocker Nasenbären, die durch weitere Treffer von Christian Ciupka, Erik Haiduk und Paul Stratmann den Endstand auf 14:7 schraubten. Insgesamt war es wohl die beste Saisonleistung, die mit Disziplin und Teamgeist realisiert wurde. Am Rande der Partie gab es auch ein Wiedersehen mit Rostocks ehemaligem Trainer Mario Breneizeris, der für die Steel Bulls spielte. Nach diesen zwei Wochenendspielen haben die Rostocker Nasenbären jetzt 16 Punkte auf ihrem Konto, bleiben damit aber auf dem siebenten Tabellenplatz. Mit Erik Haiduk (38 Punkte nach 20 Tore und 18 Vorlagen) und Christian Ciupka (36 Zähler/19Tore/17 Vorlagen) gehören jetzt zwei Nasenbären zu den Top 20 in der Scorerliste dieser zweiten Bundesliga Nord.

Rostocker Nasenbären:   Felix Thomas, Sven Spanrad – Christian Herrmann (2 Tore/ 1 Vorlage), Jörg Müller, Erik Haiduk (3/4), Jürgen Brümmer(1/1) – Paul Stratmann (4/1), David Hördler (1/0), Viatcheslav Koubenski (1/3) und Christian Ciupka (2/1)
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Rostocker Nasenbären Felix Thomas

Ein hochkonzentrierter Felix Thomas im Nasenbären-Tor gab seinen Vorderleuten den nötigen Rückhalt für einen starken 14:7-Sieg über den Tabellenvierten Sauerland Steel Bulls.
Foto: Freya Hagen

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