2.Spieltag 2.BLN: DREIMAL GEFÜHRT UND DOCH VERLOREN

Rostocker Nasenbären I - Berlin Buffalos 8:9 (3:3, 3:3, 2:3)

ROSTOCK, den 07.05.2014
Zum Heimspielauftakt der Rostocker Nasenbären in der zweiten Bundesliga Nord für Inline-Skaterhockey mussten die gut 200 Zuschauer in der OSPA Arena konstatieren, dass bei den Rostocker Nasenbären nur zehn Akteure (acht Spieler und zwei Torhüter) zum Warmmachen auf der Fläche standen. Eine komplette Mannschaft war im Vorfeld angekündigt worden. Die Buffalos aus Berlin reisten dagegen mit voller Kapelle an, einschließlich der drei Neuzugänge mit DEL-Profi Marcel Müller von den Kölner Haien an der Spitze. Letztendlich war das wohl auch ausschlaggebend für das 8:9 (3:3, 3:3, 2:3) gegen die Rostocker Vertretung, da die ab dieser Saison eingeführte effektive Spielzeit doch mehr Konzentration und Kraft voraussetzt. Mehr war also möglich, aber in der Schlussphase dieser sehr kurzweiligen und spannenden Begegnung ging den Hausherren durch die fehlende Wechselmöglichkeiten dann doch die Puste aus. Zuvor hatten die Büffel aus der Hauptstadt optisch vielleicht mehr Ballbesitze, doch die Nasenbären agierten gradliniger mit Druck auf das generische Tor. Das führte zunächst auch zur 2:1-Führung durch Treffer von Paul Stratmann und Jürgen Brümmer. Doch Berlin hielt gegen und zog mit 3:2 in Front. Wieder war es Paul Stratmann, der 90 Sekunden war der ersten Pause zum verdienten Ausgleich einlogte. Ein ähnliches Bild dann auch im zweiten Spielabschnitt. Wieder brachten sich die Einheimischen durch Treffer von Paul Stratmann (2) und Eric Haiduk mit 6:4 in Führung und wieder egalisierten die Berlin Buffalos unmittelbar in der Phase vor der zweiten Drittelpause den Rückstand durch mangelnde Konzentration in der Rostocker Defensive. Und alle „guten Dinge“ sind eben drei, denn fast ein identischer Ablauf auch in den letzten 20 Spielminuten. Jörg Müller und Jan Michalek erzielten zwei weitere Treffer für die Nasenären zum 8:6 (53.) und die Gäste gleichen prompt wieder aus. Zum Unmut der Rostocker Fans schaffte Berlin gar noch den 9:8-Siegtreffer, ohne das die Heimmannschaft noch einmal erfolgreich kontern konnte. Während die Nasenbären zu oft an den starken Berliner Keepern scheiterten oder einfach nur Pech im Abschluss (Pfosten und Latte) hatten, luden sie am Ende durch taktische Fehler und teilweise unüberlegten Aktionen die Berliner zum Toreschießen ein. Hier verhinderte aber auch der leicht angeschlagenen Felix Thomas im Rostocker Kasten weitere Berliner Tore. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sehr viel Potential in ihr steckt und sie sich definitiv noch steigern wird“, so das Fazit von Spielertrainer Christian Ciupka nach dem ersten Heimspiel der Nasenbären. „Vor allem jedoch freut es uns, dass immer mehr Zuschauer den Weg in die OSPA Arena finden, um so hochklassige Spiele wie am Samstagabend live zu verfolgen.“

Rostocker Nasenbären: 
  Felix Thomas (Marcus Strohschen) – Christian Herrmann (kein Tor / 1 Vorlage), Christian Ciupka (0/3), Jörg Müller (1/1),Jan Michalek (1/0), Karol Bartanus (0/2), Jürgen Brümmer (1/0), Paul Stratmann (4/0) und Eric Haiduk (1/1).
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