Bambinis der Rostocker Nasenbären mit viel Elan ins erste Turnier

Am Samstag hatte die Bambini-Mannschaft der Rostocker Nasenbären ihr erstes Turnier der Saison in Fredersdorf-Vogelsdorf bei Berlin. Gastgeber waren die Märkischen Löwen. Hier trafen die 13 Rostocker Bambinis, die fast alle erst seit einem Jahr oder weniger auf Inline-Skates stehen, auf vier erfahrene Teams aus Berlin und Brandenburg. Die Rostocker hatten bisher noch keine Gelegenheit Spielpraxis zu sammeln. Der Torwart, Julian Wiese, konnte sogar erst eine Woche vor dem Turnier mit dem Torwart-Training beginnen, da vorher noch keine Ausrüstung zur Verfügung stand.
Angesichts dieses großen Nachteils gingen die Bambinis hoch motiviert in die vier Spiel mit den überlegenen Mannschaften. Mit Kampfeswillen und Teamgeist steigerten sich Spieler und Goalie von Spiel zu Spiel. Das zeigte sich auch in den Ergebnissen der einzelnen Spiele. Während sie die ersten beiden Spiele mit 1:6 und 0:10 verloren hatten, war es unter anderem auch der Unterstützung der mitgereisten Angehörigen zu verdanken, dass die Kinder zwischen 4 und 9 Jahren nicht aufgaben sondern in den letzten beiden Spielen nochmal richtig aufdrehten. Bereits im ersten Spiel reagierte der jüngste Spieler, Robert Faust (5 Jahre), genau richtig und konnte sein erstes Tor und damit den ersten Treffer für die Bambinis erzielen. Nach einem kleinen Schuss durch die Beine des gegnerischen Torwarts folgten Überraschung und großer Jubel bei Torschütze und Team.
Im dritten Spiel ließen die Rostocker Bambinis kaum noch Treffer der Gegner zu und schafften sogar in einem harten Kampf um den Ball den wohlverdienten Gegentreffer durch Kjell Unger, so dass es am Ende 1:3 für die Bambinis der Nasenbären stand. Doch gefühlt war es eigentlich ein unentschieden. Beim letzten Spiel des Turniers zeigte sich, dass die Favoriten aus Potsdam (Polarstern Potsdam) schon anfingen zu schwächeln, während die Rostocker Bambinis ihre letzten Kraftreserven mobilisierten und sich nur mit 0:4 geschlagen geben mussten.
Insgesamt wurden die Rostocker von Spiel zu Spiel sicherer und zeigten sogar eine Steigerung der Leistung, während die anderen Teams doch in den letzten Spielen Leistungseinbrüche hatten. Zu verdanken war das mit Sicherheit auch der lautstarken Unterstützung durch mitgereisten Angehörigen, die ihre kleinen Nasenbären wie Sieger feierten.
Die Rostocker Bambinis sind hoch motiviert und wollen in den nächsten Wochen ihr Können weiter verbessern, um am Samstag, den 10. Mai 2014, wenn die vier Teams aus Berlin und Brandenburg zu Gast in Rostock sind, vielleicht schon den ersten Sieg einzufahren oder wenigsten das eine oder andere Unentschieden.  Damit die Bambinis der Rostocker Nasenbären wieder gut angefeuert werden, brauchen Sie ganz viel Unterstützung von Eltern, Freunden und allen, die Spaß am Inline-Skater-Hockey haben.

Bambini RostockerNasenbären

Foto: Verein

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