Jung-Nasenbären werden in Bochum Achter

Deutsche Schülermeisterschaft (U13) in Bochum

 

BOCHUM, 01.12.2013,    

Das vergangene Wochenende war ein Riesending für das Schülerteam der Rostocker Nasenbären. Die jungen Inline-Skaterhockey-Cracks aus der Hansestadt vertraten Mecklenburg-Vorpommern bei den Deutschen Meisterschaften der U13-Teams in Bochum. In aller Frühe um 3.00 Uhr trat das Team mit etlichen Begleitern die Reise ins Ruhrgebiet an. „Die Kinder haben vorher wohl kaum geschlafen, denn sie waren vor ihrem großen Auftritt wie aufgedreht“, berichtet Trainer Jürgen Brümmer. „ Nach anstrengender Fahrt um 10.30 Uhr dann schon das erste Gruppenspiel.“ Das verloren die Rostocker über zweimal 15 Minuten gegen die Fireballs Sterkrade mit 0:6 Toren. Die Nasenbären spielten gegen die körperlich größeren Spielerinnen (Mädchen im Team durften schon ein Jahr älter sein) und Spieler des Kontrahenten nicht mal schlecht, hatten aber spieltechnisch und auch an Erfahrung klare Nachteile. Im Mittelpunkt stand auf Rostocker Seite Torhüter Fabian Hartwig, der bei 68 Schüssen auf seinen Kasten nur sechs Bälle aus dem Netz holen musste. Ähnlich war es dann auch in der Partie gegen den ERC Ingolstadt, die mit 1:8 verloren wurde. Hier erziele Luca Fronk den ersten Rostocker Treffer. Danach setzte bei den jungen Nasenbären aber doch die Müdigkeit nach den Tagesstrapazen ein, denn gegen die Badgers Spaichingen unterlag man im letzten Gruppenspiel mit 0:11  und dann in der Zwischenrunde gegen den CE Kaarst Eagels, Erster der anderen Vorrundengruppe, sogar mit 0:16 Toren. Bei den sonntäglichen Vergleichen um die Plätze 5 bis 8 waren die Jung-Nasenbären wieder putzmunter, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt. Gegen die Bissendorfer Panther wurde nur mit 1:4 (Torschütze Lukas Wulf) und gegen den IVA Rhein-Main-Patriots im Spiel um Platz 7 mit 0:3 verloren. „Am Ende sind wir zwar nur Achter, aber wir haben im Vergleich mit den anderen Mannschaften aus Niedersachsen, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg eine Menge dazugelernt“, meinte der Rostocker Trainer abschließend.

Endplatzierung: 1. CE Kaarst, 2. Fireballs Sterkrade, 3. Red Devils Berlin, 4. ERC Ingolstadt, 5. Bissendorfer Panther, 6. Badgers Spaichingen, 7. IVA Rhein-Main Patriots und 8. Rostocker Nasenbären.

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Nasenbären-Schüler

Betreuer Tommy Husmann, Trainer Jürgen Brümmer, Gina Sophie Laaser, Lukas Wulf, Luca Alexander Fronk,  Caja Fittkau, Vereinschef Christian Ciupka und Mato Winkler (hinten v. l.) sowie Florian Lange, Max Rathsack, Eric Kutschera, Fabian Hartwig, Bjarne Unger und Kjell Unger.
Foto: Freya Hagen

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