Zweites Spiel in der Ostseeliga

 

Kodiaks bezwingen Wölfe im Schlussdrittel

 

MALCHOW      Nach dem 13:2-Auftakterfolg gingen die Eishockey-Cracks der Rostock Kodiaks in der Ostseeliga am Sonntagabend gegen den Mitfavoriten Malchower Wölfe zwar mit breiter Brust in Spiel, aber ein Spaziergang wurde es nicht. Erst im Schlussdrittel gelang es dem Rostocker Team um Spielführer Mirko Bardehle mit 6:2 (2:2, 1:2,1:2) den Sieg zu sichern und die alleinige Tabellenspitze zu übernehmen. Die Kodiaks, die gegenüber den Spiel gegen Klink umstellen mussten und mit einer offensiven Spielweise die Malchower Angriffe ausbremsen wollten, legten im ersten Drittel jeweils vor, mussten aber postwendend den Ausgleich hinnehmen. „In der Pause mussten einige Spieler noch wachgerüttelt und daran erinnert werden, dass wir hier gewinnen und nicht nur mitspielen wollen“, meinte der Kodiak-Chef nach der Partie. „Aber auch danach lief bei uns einiges nicht rund.“ Die Partie wurde jetzt deutlich körperbetonter gespielt. Zu allem Überfluss hatte sich auch noch der Kapitän der Gastgeber verletzt und musste ausscheiden. Das heizte besonders die Stimmung unter den Malchower Fans. Trotzdem behielten die Kodiaks den Kopf oben und gingen mit einem knappen 4:3-Vorsprung in die zweite Pause. Als die Wölfe zum 4:4 (48.) ausgleichen konnten, schien das Match zu kippen. Doch in der Schlussphase war Rostocks Spielertrainer Christian Ciupka zweimal zur Stelle, um zum 6:4-Erfolg einzuloggen. Alle Hände voll zu tun hatten die Schiedsrichter, denn beide Seiten langten ordentlich zu. Die Wölfe kassierten dafür 24 Strafminuten, die Kodiaks sogar 39 Minuten. Für den Rostocker Jörg Muller gab es im letzten Drittel sogar eine Matchstrafe von 20 Minuten. „Der Sieg war ein wichtiger Schritt in Richtung Meisterschaft. Aber wir haben noch viel zu lernen und jeder der noch folgenden Vergleiche wird für uns zu einem Endspiel“, so Mirko Bardehle abschließend.

ROSTOCK KODIAKS: Marcus Strohschen, Volker Wuttig – Jan Saefkow, Michael Günzel, Jörg Müller (1Tor/keine Vorlage), Gunnar Bandlow (0/1) - Marcel Dachner (0/1), Toni Lindstedt, Marc Biemann (0/1) Christian Ciupka (3/2), Tom Schweizer (2/0), Benny Kasparek, Marko Bardehle, Christoph Rossow und Volker Edling.

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