PREVIEW: Highland-Game(s) zum Schluss

16.Spieltag 1. BuLi-Nord: Highlander Lüdenscheid  – NASENBÄREN, So. 30.08.2009


Rostock, 27.08.2009

So lang bzw. so kurz kann also eine Bundesliga-Spielzeit mit den NASENBÄREN sein. So kurzweilig die Heimspiele für die Fans und Unterstützer der Rostocker Bundesliga-Cracks sicher auch waren, für die Verantwortlichen um Vereinsvorsitzenden Christian Ciupka war es, trotz des frühen Saison-Abschlusses, sicher eine sehr sehr lange Periode, speziell weil sich die Reihen der Ostseestädter, trotz breitem Kader zum Saisonauftakt, leider schon früh zu lichten begannen. Neben den berufsbedingten Abgängen der Ex-Piranhas Ronny Schneider und David Hördler nach Dortmund, mussten die Rostocker leider auch alsbald auf die Dienste von Karol Bartanus und Paul Stratmann verzichten. Zu guter Letzt spielten die NASENBÄREN gar ohne ihre Aktivposten Robert Busche, Jürgen Brümmer und Kapitän Paul Peapke sowie Goalgetter James Trevena-Brown.
Nach der langen Phase von 5 Heimspielen am Stück sind die Mecklenburger also zum Ende ihrer zweiten Bundesligaspielzeit noch einmal in der Fremde bei den Highlandern Lüdenscheid gefordert. Zur Reise ins Sauerland werden, trotz der freundlichen Bande und des sportlichen Respekts, die die NASENBÄREN mit Coach Norbert Krause verbinden, kaum mehr als die gewohnten 8 bis 10 Auswärtsfahrer zusammenfinden, zumal es für die Hansestädter um nichts Substanzielles mehr geht. Nach dem tollen letzten Heimspiel und dem 9:6-Sieg gegen die CrashEagles Kaarst überwintern die NASENBÄREN erneut hinter den Playoff-Plätzen, ohne, dass sie auch in dieser Spielzeit ernsthaft Gefahr gelaufen sind, den Klassenerhalt zu verfehlen. Nach dem personellen Aderlass und den Schwierigkeiten mit denen die NASENBÄREN konfrontiert wurden war das selbstbewusst gesetzte Saisonziel: „Playoff-Luft schnuppern“ natürlich kaum mehr zu realisieren. Doch auch für den Vizemeister aus Lüdenscheid könnte selbst ein möglicher Sieg gegen die Nordlichter zu wenig sein, um vom dritten Tabellenplatz noch weiter nach oben zu klettern. Spitzenreiter Bissendorf wird sein letztes Spiel wahrscheinlich gewinnen können und auch der Deutsche Meister Duisburg Ducks auf Rang 2 hat bei seinen 3 verbleibenden Begegnungen ein Restprogramm, das locker zu bewältigen ist. Unter diesen Voraussetzungen könnte es also auch für den alten Trainerfuchs und seine Mannen aus dem Sauerland schwierig werden, den Heimvorteil, den man auf den beiden Spitzenplätzen im Playoff –Modus genießt, noch sicherzustellen. Man darf also gespannt sein, was für ein Spiel die Zuschauer unter diesen Voraussetzungen erwarten können.
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