Rund 3.000 Euro für einen guten Zweck

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

ROSTOCK. Wohl den aktuellen Umständen geschuldet, kamen am Sonnabend nur knapp 50 Starter mit entsprechenden „Sponsorenverträge“ zum„Benefiz Inline Skater Ran 2020“ des Inline-Skaterhockey-Vereins Rostocker Nasenbären in den IGA-Park. Aber die „Verträge“ für jede gelaufene Runde hatten es wieder in sich, denn rund 3000 Euro wurden für mehrere gute Zwecke auf dem 800-Meter-Kurs gelaufen.

Diese Spendengelder kommen dem Nachwuchs der Rostocker Nasenbären sowie der weiteren Pflege der Tierpatenschaft mit den Nasenbären im Rostocker Zoo zugute und finden auch für den Bau der vereinseigenen Halle in Marienehe Verwendung. „Wir hätten uns sicher eine größere Anzahl von Startern gewünscht. Der Zweck wurde trotzdem erfüllt. Dafür allen Startern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön. Natürlich auch allen Helfern, die dafür sorgten, dass alles den Bedingungen und Auflagen entsprechend ablief“, meinte Vereinschef Christian Ciupka im Nachhinein.

Und Rekorde gab es bei besten Wettkampfbedingungen auch, denn bei den Jungen übertraf Tobias Mai mit 24 Runden (mehr als 19 Kilometer) und bei den Mädchen Greta Puckhaber  mit gelaufenen 22 Runden (fast 18 Kilometer) die Bestergebnisse des Nachwuchses aus dem Vorjahr. Auch bei den Erwachsenen gab es starke Leistungen. So schaffte Sophia Heuck bei den Frauen mit 19 an der Zahl die meisten Runden (gut 15 Kilometer) innerhalb von 60 Minuten. Bei den Männern gab es mit Eric Wendt und Mario Bäumler gleich zwei Sieger. Beide überboten die Vorjahrsbestleistung von 29 Runden und kamen fast gleich nach 24 Kilometer (30 Runden) ins Ziel. So gab es bei der Siegerehrung das Novum, dass zunächst nur ein Rekordläufer einen Pokal erhielt. Den zweiten reichen die Rostocker Nasenbären dann schnellstmöglich nach. Siegerin bei den Mädchen die zehnjährige Greta Puckhaber, die es auf starke 22 Runden zu 800 Meter im IGA-Park brachte, Eric Wendt (l.) und Mario Bäumler müssen sich als Beste der Männer beim „Benefiz Inline Skater Ran 2020“ zunächst einen Siegerpokal teilen. Die Nasenbären hatten nicht mit einem Doppelsieger gerechnet. Eine zweite Trophäe wird noch nachgereicht.

Fotos: Verein


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