Rostocker Nasenbären gehen mit acht Teams in die neue Saison

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

ROSTOCK.  Ein Teil der Inline-Skaterhockey-Cracks der Rostocker Nasenbären sind kurz vor der neuen Serie noch auf der Eisfläche unterwegs. Die anderen bereiten sich schon mehr oder weniger auf die neue Inline-Skater-Saison 2020 in den Ligen des Ostens vor. Im Rahmen der direkten Vorbereitung beantwortete Nasenbären-Chef Christian Ciupka, der gleichzeitig auch Spieler bei den Männern und Trainer im Nachwuchs seines Vereins ist, schon erste Fragen. „Unsere Saison startet in diesem Jahr schon früh im März und wird bis in den Oktober gehen. Unsere Vorbereitungen laufen so schon auf Hochtouren. Nach Abschluss der Vorrunde in der Regionalliga Ost der Herren, hier spielen diesmal sechs Teams in nur einer Staffel, gibt es noch die Play-Off-Runde um den ostdeutschen Titel.“ Es wird also eine recht lange Saison für die Rostocker Nasenbären. Die erste Männer-Vertretung der Nasenbären spielt 2020 zunächst gegen die Red Devils Berlin, gegen die SG StraTuS Berlin, gegen die Spreewölfe und Buffalos aus der Hauptstadt und auch noch gegen Powerkraus aus Berlin. Außerdem gibt es als zweite Erwachsenen-Vertretung noch das Hobbyteam, das an einer schon zur Tradition gewordenen Turnierrunde aller Vertreter teilnimmt. Insgesamt gehen die Rostocker Inline-Skaterhockey-Cracks mit acht Mannschaften im Spielbetrieb an den Ablauf. Im Nachwuchsbereich sind die Rostocker Nasenbären mit sechs Mannschaften wieder stark aufgestellt, wie Christian Ciupka zu berichten weiß: „Wir starten 2020 mit zwei Bambini-Teams U10 und haben auch zwei Schülermannschaften U13 in der Meisterschaft dabei. Hinzu kommen eine Jugend U16- und eine Junioren U-19-Vertretung. Alle Nasenbären-Teams starten wieder im Verband der BISHL und spielen mit Mannschaften aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und natürlich Mecklenburg-Vorpommern um Titel und Medaillen.“

Der Rostocker Inline-Skaterhockey-Verein hat weiter großen Zulauf, so dass die Trainings- und Wettkampfbedingungen schon jetzt nicht ausreichen. So ergibt sich wieder die Frage nach dem Bau der eigenen Halle, die für den Standort Marienehe vorgesehen ist. „Die Planungen für unser Bauvorhaben sind erfolgreich abgeschlossen. Die baurechtliche Prüfung hat erfolgreich stattgefunden. Auf unserem Grundstück erfolgt aktuell die Dekontaminierung des Bodens. Parallel dazu befinden wir uns in der Angebotsphase. Wir hoffen und bemühen uns, mit dem Bau in diesem Jahr noch zu starten“, so die Aussage des Vereinschefs. Die Nasenbären werden so alle Heimspiele vorerst weiter im WIRO Sport-Center in Toitenwinkel (Bertha-von Suttner-Ring) austragen und weiter um jede Trainingseinheit auch in anderen Hallen der Hansestadt kämpfen.

Zur gesamten Entwicklung seines Sports in unseren Breiten weiß der „oberste Nasenbär“, der sich auch in überregionalen Gremien sehr aktiv einbringt,  durchaus Positives zu berichten. Wie in vielen anderen Regionen Deutschland bewegt sich auch in Mecklenburg-Vorpommern einiges auf Rollen. Christian Ciupka nennt für das nordöstliche Bundesland die Arbeit bei den Neubrandenburg Blizzards, den Malchower Wölfe, den Asphaltteufel aus Greifswald und Loitz, beim MSV Beinhart aus Klink an der Müritz, den Güstrow Toros sowie bei den Schamanen vom REV Insel Usedom. Auch in Rostock tut sich mit Inline-Skater-Verein „Hot Wheels“ weiteres. Fast alle haben dabei auch den Nachwuchs in ihrem Focus ihrer Arbeit. „Die Verbände sollte diese Arbeit belohnen“, meinte Christian Ciupka abschließend. „Aus meiner Sicht dabei auch die Wettkampfsaison auf September bis Mai anpassen, was viele Vorteile mit sich bringen könnte.“ Natürlich geht alles nur „Stepp by Stepp“. Darüber ist er sich im Klaren. Für Mecklenburg-Vorpommern wünscht sich der „Nasenbär“, dass eine „Liga in Turnierform“ solch ein erster Schritt sein könnte.

Zwischenzeitlich gab es für die Rostocker Bambinis und Schülern schon die offizielle Eröffnung der neuen Saison mit Testspielen. Die Männer der Rostocker Nasenbären starten allerdings erst am 18. April ihren ersten offiziellen Vergleich. Sie treffen in eigener Halle auf Buffalo Berlin.

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