Inline-Skaterhockey Rostocker Nasenbaeren mit DM Schueler U13

 

Nasenbaeren-Nachwuchs schrammen knapp an Medaille vorbei

 

Rostocker Schueler U13 unterliegen bei Deutscher Meisterschaft des Inline-Skaterhockey-Nachwuchses im kleinen Finale den Bissendorfer Panthern denkbar knapp mit 2:3 Toren

 

Von Renate Kudruhs

 

ROSTOCK.     In den gegenwaertigen Corona-Zeiten war bis kurz vor dem ersten Bully unklar, ob die Deutsche Meisterschaft der Schueler U13 im Inline-Skaterhockey in Rostock mit neun Mannschaft ueberhaupt ausgetragen wird, zumal die IVA Rhein-Main-Patriots noch kurzfristig absagen mussten. Doch die anderen Teams kamen und freuten sich riesig, ein solch hochkaraetiges Turnier spielen zu koennen. Das war dem beispiellosen Einsatz der Rostocker Nasenbaeren als Organisatoren mit Vereinschef Christian Ciupka an der Spitze zu danken. So kam am Wochenende auch immer wieder ein grosses Dankeschoen von allen Seiten an alle Helfer in und um die Austragung im WIRO Sport-CenterToitenwinkel. „In unzaehligen Gespraechen, Telefonaten und Chatnachrichten ist es gemeinsam gelungen, dass alle Teilnehmer und Zuschauer unter den verschaerften 3G-Regeln in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen konnten“, berichtete der Vereinschef im Nachhinein. „Sogar am Sonntagmorgen wurden direkt in der Halle noch Testmoeglichkeiten organisiert und auch genutzt.“ So konnte die Meisterschaft fuer die Schuelerteams auch zum Hoehepunkt 2021 werden, auch wenn fuer die Rostocker Nasenbaeren als Gastgeber „nur“ der undankbare vierte Platz heraussprang. Rostocks Coach Juergen Bruemmer war stolz auf seine Maedchen und Jungen, „wenn auch das eine oder andere Tor mehr in den entscheidenden Partien moeglich war“.

Die Nasenbaeren-Schueler starteten in der Vorrunde gegen den spaeteren Deutschen Meister Crash Eagles Kaarst mit einem 1:4 und steigerten sich dann. Gegen den TV Augsburg wurde mit 4:3 gewonnen und auch die Red Devils Berlin konnten mit 4:3 knapp besiegt werden. Damit hatten die Gastgeber das Halbfinale erreicht. Die Partie gegen die Duisburg Ducks wurde bis zum Schlusssignal zum Krimi. Nach dem 3:3 musste ein Penalty-Schiessen ueber den Einzug in das Endspiel entscheiden. Hier hatten die Duisburger die besseren Nerven. „Im Kampf um die Bronzemedaille spielte bei unserem Team zunaechst wohl der Frust um das verpasste Finale mit“, meinte Vereinschef Christian Ciupka beobachtet zu haben. „Wir lagen gegen die Bissendorfer Panther so schnell 0:2 hinten und konnten den Rueckstand nicht mehr ausgleichen.“ Diese knappe 2:3-Niederlage war fast typisch fuer das ganze Turnier. Von den 20 Begegnungen gingen sechs sehr knapp aus. So gab es auch im Finale einen 3:2-Sieg fuer die Crash Eagles Kaarst ueber die Duisburg Ducks. Die Nasenbaeren gratulierten fair den Medaillengewinnern und freuten sich, dass sich die investierte Kraft in die Organisation und Durchfuehrung der Deutschen Meisterschaft gelohnt hat.

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Trotz knapp verpasster Medaille waren die Nasenbaeren-Schueler mit Paul Otto Glock, Jason Hoppe, Fynn Ole Hausmann, Xaver Esins, Tezey Liseykin, Greta Puckhaber, Janne Wagner, Mia Warluks, Felix Wilken und Mieke Rudolphi (hintern v. l.) sowie Mavi Klein, Friedrich Rehaag, Mika Pagel, Jesse Huebner, Sophie Hameister, Selina Zuther und Owen Wissel (vorne v. l.) sich als viertbestes deutschen Team dieser Altersklasse praesentieren zu koennen.

Foto: Verein/Klein

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