Inline-Skaterhockey  Rostocker Nasenbaeren  Nachwuchsturnier in Stettin.

 

Junge Nasenbaeren im Nachbarland wieder im Spielmodus

 

Von Renate Kudruhs

 

SZCZECIN.    Waehrend des Corona-Lockdowns zeigten sich die Rostocker Nasenbaeren nicht, aber die Inline-Skaterhockey-Cracks aus der Hansestadt waren nicht tatenlos. Das bewies zumindest der Nachwuchs bei einem kleinen, feinen Turnier im polnischen Szczecin. Beide Altersklassen wurden von Rostocker Mannschaften im Vergleich mit den gleichaltrigen Maedchen und Jungen vom Gastgeber Szczecin Northstars gewonnen. „Die Siege mit Pokalen, Medaillen und weiteren Auszeichnungen waren fuer unseren Nachwuchs sicher nicht unwichtig. Aber vielmehr ging es darum, endlich wieder spielen zu koennen. Unser Nachwuchs tobte sich richtig aus und zeigte, dass er nicht auf der faulen Haut lag. Ein Wettkampf ist eben etwas anderes, als allein zu trainieren“, war Nasenbaeren-Chef Christian Ciupka im Nachhinein zu vernehmen. Er lobte die Aufnahme und die Gastfreundschaft durch die Organisatoren des Turniers. „Allen ein grosses Dankeschoen. Mit Sportgeist, Enthusiasmus und Beharrlichkeit kann man gemeinsam auch Pandemie-Folgen ueberwinden.“

Sportlich waren dann alle Akteure bei den Pond Hockey Classic 2021 zunaechst recht nervoes. Viele der Maedchen und Jungen spielten erstmals bei einem Turnier, kamen aber recht schnell auf ihren Rollen in Fahrt.

So sicherte sich das Team Rostocker Nasenbaeren bei den juengeren Akteuren der Jahrgaenge 2013 bis 2015 durch Siege ueber die Gastgeber (4:2) und die zweite Vertretung der Rostocker (7:0) den ersten Platz. Außerdem unterlag hier Rostock II gegen Szczecin noch mit 0:3 Toren. Als „Beste Spieler“ ihrer Mannschaft gab es in dieser Altersgruppe fuer Mika Rohde (Team I) und Leon Hafemann (Team II) noch eine zusaetzliche Einzelehrung.

Die aelteren Nasenbaeren der Jahrgaenge 2010 bis 2012 blieben zwar auch ungeschlagen, hatten es gegen die starken Szczecin Northstars aber deutlich schwerer,. Sie gewannen so gegen die erste Mannschaft der Gastgeber nur mit 2:1 Toren, wobei das entscheidende Tor 3 Sekunden vor Ende der Partie fiel. Gegen Szczecin II wurde aber glatt mit 6:0 gewonnen. Die zweite Rostocker Vertretung siegte gegen Northstars II mit 7:4, verlor aber mit 1:7 gegen das erste Team der Polen und auch mit 1:4 Toren gegen die erste Mannschaft aus dem eigenen Verein. Fiete Wendt (Team I) als „Bester Spieler“ und nochmals Mika Rohde (Team II) erhielten hier noch eine zusaetzliche Ehrung.

In der Pause zwischen den Vor- und Nachmittagsspielen organisierten die polnischen Gastgeber noch zusaetzliche Einzelwettbewerbe. Aus Rostocker Sicht kamen Selina Zuther (Beste in der Stocktechnik) bei den Aelteren sowie Johann Thiersch (Bester im Schuss-Wettbewerb) und Raya Brey (Beste im Schnelllauf) bei den Juengeren zu zusaetzlichen Ehren.

Viel Lob ernteten von allen Seiten die Rostocker Yan Shchebetovskyi und Fynn-Ole Hausmann. Beide agierten sehr souveraen als Schiedsrichter bei den Pond Hockey Classic 2021.

Turniersieger

Bei den aelteren des Jahrgangs 2010 bis 2012 waren Mikka Pagel, Friedrich Rehaag, Wilhelm Rehaag, Fiete Wendt, Sophie Hameister und Mieke Rudolphi (v. l.) fuer die Rostocker Nasenbaeren erfolgreich.

selina

Als Bester im Stocktechnik-Wettbewerb erhielt Selina Zuther (Jahrgang 2011) einen Ehrenpuck.

Fotos: Verein



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