Saison 2020 bei den Rostocker Nasenbären –Spielbetrieb

Rostocker Nasenbären haben doch noch eine Saison 2020

Von Klaus-Peter Kudruhs

ROSTOCK.     Den aktuellen Umständen geschuldet, stand die Inline-Skaterhockey-Saison im Osten lange auf der Kippe. Jetzt findet sie zwar in abgespeckter Form sowohl für die Erwachsenen als auch für den Nachwuchs doch bis zum Jahresende doch noch statt. Den Start für die Rostocker Nasenbären vollzogen die Bambinis U10 und die Schüler U13 am Sonntag in einem Turniermodus. Die Männer aus der Hansestadt werden noch folgen.
Die jüngsten Akteure der U10 waren in Berlin im Poststadion bei den Spreewölfen aus der Hauptstadt zu Gast. Es fehlten den Nasenbären in diesen Altersklassen kurzfristig durch die Herbstferien gleich 15 Akteure. Weitere Spieler mussten noch mit Spielerpässen ausgestattet werden. Trotzdem traten zwei Rostocker Mannschaften zu den ersten Vergleichen an. Dabei setzte sich im internen Vergleich die erste Mannschaft der Nasenbären gegen das zweite Team deutlich mit 17:0 Toren durch. Im zweiten Vergleich sahen die jüngsten Nasenbären gegen die Spreewölfe mit einer 0:9-Niederlage schon deutlich besser aus, auch beim Duell Nasenbären II gegen Red Devils aus Berlin lief es mit dem 0:10 etwas besser. Die erste Rostocker Vertretung hatte beim 3:4 gegen die Red Devils trotz überlegener Spielweise viel Pech im Torabschluss, gewann dann aber abschließend mit zwei schönen Toren (2:0) gegen die Spreewölfe. „In dieser Altersklasse geht es auch weiterhin nicht unbedingt um die Ergebnisse. Die Jüngsten sollen durch Spielpraxis viel lernen“, erinnerte Nasenbären-Chef Christian Ciupka. „Eine Tabelle wird es bei den Bambinis auch weiterhin nicht geben.“
Die Bambinis der Nasenbären spielten mit Vladyslav Shchebetovsky und Amalia Kühl im Tor sowie mit Selina Zuther, Raphael Kühl, Marcus Köster, Emma Marie Glock, Fiete Wendt, Fenno Korell, Mikka Pagel, Marlena Tomkowicz, Nils Mika Rohde, Jasper Lange, Leopold Bäumler, Adrian Köster, Johann Thiersch, Ben Hubert, Raya Brey und Nils Hauke Rohde als Feldspieler.
Die Nasenbären-Schüler U13 waren beim ersten Turnier in Fürstenwalde in Aktion. Sie sprangen kurzfristig für die Empelde Maddogs mit einer kleinen und sehr jungen Mannschaft ein. So konnte das Turnier halbwegs über die Bühne gehen. Auch hier waren die Ergebnisse erst einmal zweitrangig. Die Nasenbären-Schüler unterlagen trotz „besserer Spielanlage und Reife“ Polarstern Potsdam mit 0:6 und gewannen gegen die Eisbären Juniors Berlin mit 3:1 Toren. Auch hier war die Spielpraxis nach langer für alle Akteure sehr wichtig.
Bei den Schülern kamen Mia Warluks und Paul Marquardt im Tor zum Einsatz sowie Tezey Liseykin, Greta Puckhaber, Sophie Hameister, Paul Glock, Selina Zuther (1 Tor), Mavi Klein (2 Tore), Fynn-Ole Hausmann, Hannes Marquardt, Marlena Tomkowicz und Greta Sundt auf dem Feld.

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