Sechster Turniertag für Inline-Skaterhockey-Hobbyteams des Ostens

 

Nasenbären-Hobbys noch einmal mit vier Punkten

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

NEUBRANDENBURG.     Das Hobby-Team der Rostocker Nasenbären beendete am Sonntag in Neubrandenburg eine lange Saison 2019 mit insgesamt sechs Turnieren. Insgesamt 30 Partien bestritten die Inline-Skaterhockey-Cracks aus der Hansestadt. Dabei holte die Mannschaft um Organisatorin Jana Thomas insgesamt 34 Punkte, was in den Endabrechnung Platz 3 unter sechs Mannschaften hinter Neubrandenburg und Falkensee bedeutete.

In der Vier-Tore-Stadt konnte eine nur acht Akteure umfassende Rostocker Truppe noch einen Sieg einfahren, einmal unentschieden spielen und musste drei knappe Niederlagen hinnehmen. Fast schon traditionell trug das Nasenbären-Team das Eröffnungsspiel gegen die Neubrandenburg Blizzards aus. Wie schon in den fünf Begegnungen zuvor, konnte auch diesmal der Block der Niederlagen nicht umgestoßen werden. Die Rostocker in neuer Formation unterlagen trotz guter Abwehrarbeit mit 0:2 Toren. Im Vorwärtsgang wollte es „einfach nicht zünden“. Gegen Polarstern Potsdam, die erneut drei Reihen aufbieten konnten, ging es über die gesamte Spielzeit ohne Strafen heiß her. Die Nasenbären-Abwehr stand auch hier sicher, schaffte aber nur einen Treffer zum gerechten 1:1-Unentschieden. Torsten Ehlert war der Rostocker Torschütze. So auch beim anschließenden 1:2 gegen die Märkischen Löwen, die mit einer 2:0-Führung zeigten, wie man sich „durchbeißen“ muss. Der Rostocker Crew fehlte vor dem gegnerischen Tor auch etwas das Glück. Viel Knatsch dann wieder in der Partie gegen Falkensee. „Schon in der ersten Hälfte zwei Strafen gegen uns. Und wahrscheinlich hätten unser Team auch die ganze erste Hälfte zu dritt spielen können“, so Jana Thomas im Nachhinein. “Alles beruhigte sich erst in der zweiten Hälfte.“ Zunächst lagen die Nasenbären zurück, glichen erneut durch Torsten Ehlert aus, um dann doch noch das 1:2 „zu schlucken“. Der Knoten platzte beim Hobby-Team der Rostocker Nasenbären erst im letzten Match gegen die Spreewölfe aus Berlin. Durch ein weiteres Tor von Torsten Ehlert sowie einen Treffer von Lars Tackmann und zwei Tore von Pascal Kruse gewann Rostock mit 4:1 Toren ganz sicher. Das Spiel selbst entsprach durch viele „hässliche Szenen“ und Strafen aber nicht dem Charakter dieser Liga.

Rostocker Nasenbären:     Matthias Burmeister - László Fekete, Jana Thomas, Torsten Ehlert (4 Tore), Pascal Kruse (2), René Stahl, Mirko Bardehle, Lars Tackmann (1).

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