Letzter Turniertag für Inline-Skaterhockey-Hobbyteams des Ostens

 

Noch einmal drei Siege für Nasenbären-Hobbys

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

ROSTOCK.     Als Gastgeber des letzten Turniertages 2019 der Inline-Skaterhockey-Hobbyteams des Ostens lief die Mannschaft der Rostocker Nasenbären noch einmal zu Hochform auf. Zahlreiche Zuschauer waren von den Leistungen aller sechs beteiligen Teams angetan und auch von der guten Organisation um das Turnier herum.

„So zeigten die Hobbyspieler, wofür sie stehen: Sie wollen gemeinsam Sport treiben und sich auch gegenseitig helfen“, wie Rostocks „Chefin“ Jana Thomas zu berichten wusste. Den weiten Weg nach Rostock traten Berlin und Potsdam nur mit einer dünnen Besetzung an. Potsdam zudem ohne Torwart. Die Märkische Löwen kamen mit zwei Torleuten und halfen selbstlos so für ganzen Spieltag aus.“ Dann auch noch weite Ausfälle, Schuh kaputt, Verletzungen. Potsdam und Berlin nur noch mit vier Feldspielern. Es wurde aber weiter nach Plan gespielt. Man half zunächst bei den Polarsternen aus und dann gleich danach bei den Spreewölfen.


„Somit wurde es ein kurioser Spieltag, nicht nur personell, auch von den Ergebnissen her. Die Märkische Löwen gewinnen ihr erstes Spiel in der Liga überhaupt gegen Falkensee mit 1:0. Die Havelfalken sind anschließend gegen die Spreewölfe zweistellig mit 10:1 erfolgreich“, so Jana Thomas weiter.

Auch für die Gastgeber wurde es nochmals erfolgreicher Spieltag. Zwar wurde das Lokalderby gegen Neubrandenburg Blizzards mit 1:3 verloren. Aber dem ersten Rostocker Treffer durch David Pizzini folgten noch weitere. So beim 2:1-Erfolg über Polarstern Potsdam durch Pascal Kruse und Torsten Ehlert. Es war 2019 der erste Rostocker Sieg gegen diesen Kontrahenten. Etwas deutlicher dann der 4:0-Sieg gegen die Märkischen Löwen. Die Nasenbären achteten hier deutlich besser auf ihre Defensive und kamen durch David Pizzini, Pascal Krause, Miron Maruniak und René Stahl auch zu schönen Toren. Der Erfolg war gut für die Moral, half den Hobbys der Nasenbären aber  im Match gegen Falkensee nicht unbedingt weiter. Trotz einer 2:1-Führung durch Tore von Miron Maruniak und David Pizzini, wurde noch mit 2:3 in allerletzter Minute verloren. Gegen die Spreewölfe kamen die Rostocker Nasenbären noch zu einem 2:1-Arbeitssieg. Die Treffer erzielten in dieser abschließenden Partie Mirko Bardehle und erneut David Pizzini.

Die drei Siege und zwei Niederlagen mit insgesamt 11:8 Toren waren ein guter Abschluss für die Rostocker Inline-Skaterhockey-Hobbys.

Rostocker Nasenbären: Hans Windelband, Matthias Burmeister – David Pizzini (5 Tore), Mirko Bardehle (1), Mario Anders, Laszlo Fekete, Torsten Ehlert (1), René Stahl, Miron Maruniak (2), Pascal Kruse (2).

Pizzi
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