BISHL Nord-Ost Jugend U16

TG Sputniks/Löwen/Griffins - Rostocker Nasenbären 7:8 (1:3, 5:1, 1:4)

 

8:7-Erfolg - Revanche gelingt der Nasenbären-Jugend

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

SCHWEDT/ODER.     Die Chance auf eine Medaille wahrte sich die Jugendmannschaft U16 der Rostocker Nasenbären durch einen knappen, aber verdienten 8:7-Auswärtssieg beim punktgleichen brandenburgischen Tabellennachbarn TG Sputniks/Löwen/Griffins. Das Team um Trainer Jürgen Brümmer revanchierte sich in einer Achterbahn-Partie (3:1, 1:5 und 4:1) für die zuvor erlittene 3:5-Heimniederlage gegen den gleichen Kontrahenten.

Mit einem sehr starken ersten Drittel und einer 3:1 Führung starteten wir schwungvoll ins Match“, berichtete der Trainer im Nachhinein. „Obwohl nur mit acht Spielern und zwei Torhütern angetreten sind, waren wir die bessere Mannschaft.“ Das änderte sich dann aber doch. Nach der Pause wollten die Nasenbären weiter nach vorne spielen, wurden aber durch die immer härtere Gangart der Hausherren und auch durch manche Entscheidung der Unparteiischen, die nicht nachzuvollziehen waren, ausgebremst. Sie verhängten so auch eine Fünf-Minuten-Strafe für Richard Ulbrich, den besten Akteur bei den Nasenbären. Nach dem 4:6 bis zur zweiten Pause, revanchierte er sich aber mit seinem vierten Treffer in diesem Match und den Anschluss. Den Rest für den Nasenbären-Sieg besorgten dann noch Kapitän Kjell Unger, Ernest Schlegel in Zusammenarbeit Richard Ulbrich sowie Maurice Dragon, der drei Sekunden vor dem Schlusssignal den achten Treffer erzielte.

Fazit des Nasenbären-Trainers: „Tolle Moral der Mannschaft, so zurückzukommen. Sie hat sich den Sieg richtig verdient.“ Abschließend bedankte sich der Coach bei seinen Schützlingen Lucas Trojan und Stephan Steinke. Beide wechseln in die Nachwuchsabteilungen der Lausitzer Jungfüchse nach Weißwasser, um ihre Eishockey-Karriere voran zu treiben. Viel Glück und Erfolg für beide auch an dieser Stelle.

Rostocker Nasenbären:   Stephan Steinke, Mathieu Duyster - Maurice Dragon (2 Tore/ keine Vorlage), Richard Ulbrich (4/1), Stig Lindstedt, Ernest Schlegel, Maria Reyher, Kjell Unger (1/0), Anja Neumann, Torben Purcz.

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