BISHL: Männer-Regionalliga Ost mit den Rostocker Nasenbären (Play Off 1)

Rostocker Nasenbären – Spreewölfe Berlin I 4:6 (2:1, 1:1, 1:4)

Spreewölfe Berlin I – Rostocker Nasenbären 6:4 (0:2, 3:2, 3:0)

 

Rostocker Nasenbären scheiden im ersten Play Off aus

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

ROSTOCK/BERLIN.   „Wir haben ein Spiel verloren, aber für die Zukunft gewonnen“, meinte Rostocks Nasenbären-Chef Christian Ciupka nach dem ersten Play-Off-Match des Titelverteidigers am Samstagabend gegen die Spreewölfe I aus Berlin. Die Einheimischen unterlagen vor nur 50 Zuschauer mit 4:6 (2:1, 1:1, 1:4) recht knapp. „Wir blieben unserer Philosophie treu und gaben gleich sechs Junioren die Chance, sich bei den Männern zu beweisen. Wann sollen sie es lernen, wenn nicht in solch einer wichtigen Partie“, so der Chef, Trainer und Spieler in einer Person. Das Projekt „Jugend forsch“ misslang, denn die erfahrenen Spreewölfe spielten nicht besser, aber in der Schlussphase nach dem 4:4 (48.) cleverer. Dabei hätte das Match auch für die Nasenbären siegreich ausgehen können. Doch nach einem Foul im ersten Drittel wurde ein Penalty vergeben und zu Beginn des zweiten Abschnitts in Überzahl kein weiteres Tor erzielt. So blieb es bis zum 3:2 (36.) knapp. Am Ende reichte den Nasenbären nur eine durchschlagkräftige Reihe nicht aus.

Am Sonntag war die Chance noch gegeben, mit einem Sieg den Ausgleich zu erzielen und ein drittes Ausscheidungsspiel zu erzwingen. Doch es klappte nicht. Wie in der ersten Begegnung zogen die Rostocker Nasenbären auch bei den Berliner Spreewölfen mit 4:6 (2:0, 2:3, 0:3) den Kürzeren und schieden im Play Off aus. „Der Spielverlauf war fast identisch wie beim Heimspiel. Wir gingen mit 3:0 in Führung, kassierten dann einen Treffer, der keiner war. Der Schiedsrichter hat nach einem Save abgepfiffen. Anschließend wurde das Tor verschoben und der Ball ins Tor bugziert. Aber die Unparteiischen entschieden trotzdem auf Tor. Klare Fehlentscheidung. Auch so waren beide Unparteiischen alles andere als PlayOff-reif und zerpfiffen das Spiel auf beiden Seiten, so dass sich sowohl die Zuschauer als auch beide Teams mehr amüsierten als das rüber aufregten." , so der Knackpunkt aus der Sicht von Christian Ciupka. Danach reichte der Rostocker Vorsprung nicht mehr. Die Spreewölfe holten im zweiten Teil zum 3:4 (40.) auf und hatten dann mit drei weiteren Toren erneut das bessere Ende für sich. Vor allem die jungen Spieler mussten viel Lehrgeld zahlen. Hier war es eigentlich nur der Keeper Paul Burow, der schon mithalten konnte.

Rostocker Nasenbären:   Paul Burow, Theresa Zick – Christian Ciupka (2 Tor/ 4 Vorlagen), Andreas Schultze, Robert Eichelbaum (1/0), Steven Gruhlke, Jürgen Brümmer (2/1), Tom Tackmann, Tony Schulze, Valeriy Guts (3/2), in Rostock noch im Einsatz: Thomas Laatz, Eric Tackmann, Bjarne Unger, German Schlegel, Ole Gau, Mato Winkler.

Herren
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