BISHL Nord-Ost Schüler U13

Erste Spiele der Rostocker Nasenbären bei den Res Devils in Berlin

 

Nasenbären-Truppe verliert zweimal gegen Favoriten

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

BERLIN.   Die Meisterschaft für die neuformierten Inline-Skaterhockey-Schüler U13 der Rostocker Nasenbären in der BISHL hatte am Sonnabend eine denkbar ungünstigen Start. Zum einen wollen die Rostocker um Nachwuchstrainer Jürgen Brümmer mit zwei Team nach Berlin reisen und zum anderen ging es in der Hauptstadt gleich gegen den Favoriten von den Red Devils. Für zwei Mannschaften fehlte den Rostockern objektiv das Personal. Der ersten Nasenbären-Truppe hatte in Berlin verletzungs- und krankheitsbedingt gleich drei Stammspieler nicht zur Stelle und auch für das zweite Team waren etliche Akteure verhindert. So machte man mit zwei Torhütern und zehn Feldspielern aus der Not eine Tugend und spielte zweimal mit der gleichen Formation gegen die „Roten Teufel“. Das Auftaktspiel ging so mit 3:12 (0:2, 3:6, 0:4) verloren. Nach einer deutlichen Steigerung lautete in der zweiten Partie der Endstands nur 2:4 (0:1, 1:1, 1:2).

„Wir wussten was uns erwartet. Trotzdem wurde es war ein offener Schlagabtausch. Der Unterschied: Die Devils machten die Tore, wir hatten genug Chancen selber Tore zu erzielen, nutzen diese aber zu wenig“, meinte der Nasenbären-Coach im Nachhinein zur ersten Begegnung. Insgesamt standen die Nasenbären-Schüler in der Defensive nicht strukturiert genug und auch beide Torhüter waren noch nicht wirklich im Spiel. Der zweite Vergleich knapp drei Stunden später verlief für die Gäste von der Küste dann schon deutlich besser. „Wir wollten alles besser machen, in der Defensive aufpassen und endlich unsere Torchancen auch nutzen“, informierte Jürgen Brümmer. „Mit unserer Umstellung der Reihen hat es auch gut funktioniert, nur das erste Tor schossen die Devils Wir haben aber gemerkt das hier mehr geht.“ In einem schnellen Match zeigte das Rostocker Teams, das es auch Inline-Skaterhockey spielen kann. Trainer-Fazit zum Saisonauftakt: „Wenn wir das erste Spiel so gespielt hätten wie das zweite, dann wäre die Niederlage nicht so hoch ausgefallen. Mit der zweiten Partie war ich sehr zu frieden. Darauf lässt sich aufbauen.“ Der Coach lobte besonders Sophie für ihren starken Einstand bei den Schülern der Nasenbären.

Rostocker Nasenbären:  Marie Haack, Mia Warluks - Lennart Bonau (kein Tor/2 Vorlagen), Hanna Ehlert, Jan Luca Grabow (1/0), Vincent Schaumlöffel (1/0), Felix Hübner, Charlotte Zych, Lisias Lilienthal (0/1), Sophie Hameister, Greta Puckhaber (3), Jesse Hübner (3/1).

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