BISHL Regionalliga Ost der Männer

Märkische Löwen - Rostocker Nasenbären 8:14 (2:2, 3:2, 3:10)

 

Neue Nasenbären-Formation mit 14:8-Auftakt-Sieg

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

STRAUSBERG.     Mit einem Torhüter und neun Feldspielern nahmen die Inline-Skaterhockey-Cracks der Rostocker Nasenbären als amtierender ostdeutscher Meister die neue Saison in der Regionalliga in Angriff. Sie gewannen bei den Märkischen Löwen letztendlich mit 14:8 (2:2, 2:3, 10:3) doch noch überzeugend. Zunächst merkte man der neuformierten Mannschaft aus der Hansestadt an, dass sie so noch nicht viele Trainingseinheiten gemeinsam absolvierten. Mit hohem Tempo versuchten die Nasenbären zu einem schnellen Treffer zu kommen. Es gelang nicht, denn schon nach vier Spielminuten zogen die Löwen mit 2:0 in Front. Bis zur ersten Pause schafften die Gäste durch Robert Eichelbaum und Christian Ciupka den 2:2-Ausgleich, um im zweiten Teil gleich durch Tony Schulze und Jürgen Brümmer auf 4:2 zu erhöhen. „Eigentlich dachten wir, die Begegnung nun im Griff zu haben“, meinte Trainerspieler Christian Ciupka bei der ersten Analyse. „Aber durch fehlende Spielpraxis machten wir wieder einige Fehler in der Defensive und auch beim Auslassen von Tormöglichkeiten, die den Gastgebern eine 5:4-Führung bis zur zweiten Pause ermöglichte. Es war doch das erwartet schwere Match.“ Im letzten Drittel machte das Rostocker Team dann fast alles richtig. Die Nasenbären spielten sich zunächst auf 6:7 heran und überrannten nach dem 6:8 (48.) in der Schlussphase die Löwen mit viel Power. „Jetzt zeigte unser Team eine wahnsinnige Moral und schoss in den abschließenden 10 Minuten noch weitere acht Tore“, freute sich nicht nur Kapitän Robert Eichelbaum. Mit Ole Gau, Ringo Ulbrich und auch wie Steven Gruhlke kamen gegen die Löwen drei neue Akteure zum Einsatz.

Rostocker Nasenbären:   Ringo Ulbrich – Robert Eichelbaum (2 Tore/ 2 Vorlagen), Tony Schulze (2/1), Andreas Schultze (1/0), Thomas Laatz (2/0), Ole Gau, Steven Gruhlke (1/2), Tom Tackmann, Jürgen Brümmer (3/3), Christian Ciupka (3/4).

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