Ostsee-Liga: -Eishockey in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock Kodiaks - Klink Wikinger 2:10 (0:3, 2:3, 0:4)

 

Heimpleite der Kodiaks gegen Titelverteidiger

 

ROSTOCK.      Nicht sonderlich gut präsentierten sich am Sonnabend die Rostock Kodiaks in der Eishalle Schillingallee im Rückspiel gegen den Titelverteidiger Klink Wikinger. Die Eishockey-Cracks aus der Hansestadt kassierten in der Ostsee-Liga MV ein 2:10 (0:3, 2:3, 0:4) eine Pleite und müssen jetzt in jedem Fall die letzte Partie in der Landesmeisterschaft am 9. März bei den Neubrandenburg Blizzards gewinnen, um sich noch eine Medaille zu sichern. Ein Titelgewinn scheint fast aussichtslos, weil sowohl die Malchower Wölfe und auch die Kink Wickinger noch mehrfach spielen und so auch noch mehrfach punkten können.

Die Pleite im Rückspiel gegen Klink nur dem Fehlen von vier bisher in anderen Spielen eingesetzten Akteuren zuzuschreiben, kann man so nicht geltend machen. Die Gastgeber waren gegenüber dem 7:6 im Hinspiel spielerisch und vor allem auch kämpferisch nicht wiederzuerkennen. „Die Klinker Akteure waren einfach besser, spielten ruhig und diszipliniert zusammen und nutzten unsere Nachlässigkeit in der Defensive konsequent aus“; musste sich Mirko Bardehle als Eishockey-Verantwortlicher des Vereins letztendlich eingestehen. „Es kam mir zwischenzeitlich so vor, als würden wir nur ein Trainingsspiel machen. Wir hatten keinen Zugriff auf unserer Gegenspieler.“ Die Kodiaks kassierten so zum Ende des ersten Drittel das 0:3, spielten im zweiten mit dem 2:3 durch Treffer von Gunnar Bandlow und Andreas Schultze etwas besser, um im letzten Teil mit 0:4 noch einmal richtig unterzugehen. So erwies sich vor allen die Disziplinarstrafe gegen Christian Ciupka aus dem Match gegen Berlin als Bärendienst für die Mannschaft der Kodiaks. Seine Spitzenposition in der Scorerliste der Liga konnte der erfahrene Spielertrainer mit 27 Punkten (15 Treffer und 12 Vorlagen) aber noch halten.

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Rostock Kodiaks:  Ringo Ulbrich, Thomas Kittler – Björn Peters, Pascal Kruse, Gunnar Bandlow (1 Tor/ keine Vorlage), Mirko Bardehle, Jan Kelbel, Maik Schulz, Leon Uhlenbrock, Christian Hübner, Andreas Schultze (1/1), Thoralf Fuchs, Ronny Trojan, Lukas Richter (0/1) Christian Marten.

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