Ostsee-Liga: -Eishockey in Mecklenburg-Vorpommern

Klink Wikinger - Rostock Kodiaks 6:7 (1:0, 3:2, 2:4, 0:1 n. V.)

 

Siegtor in der Verlängerung durch Robert Junge

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

MALCHOW.      Nicht ganz reichte es für die Eishockey-Cracks der Rostock Kodiaks, um in der Ostsee-Liga MV die Tabellenspitze zu halten. Nach einem ganz starken 7:6 (0:1, 2:3, 4:2, 1:0) auswärts in der Verlängerung über den amtierenden Meister Klink Wikinger gab es zwar zwei Sieg-Punkte, aber die Malchower Wölfe bezwangen am Sonntag den OSC Berlin glatt mit 11:4 und bekamen dafür drei Zähler. Vorerst sind die Rostocker mit 11 Punkten aus fünf Spielen Tabellenzweiter in der Meisterschaft des Landes.

Trotz einiger Ausfälle bei den Gastgebern stand den Rostock Kodiaks ein Wikinger-Team gegenüber, das deutlich länger zusammenspielte und an Erfahrung mehr in die Waagschale zu werfen hatte. So wollte die „Bärenbande“ aus der Hansestadt wieder mit viel Aufmerksamkeit und Disziplin auch dem amtierenden Meister ein Bein stellen. „Zunächst gelang uns dies gar nicht. Im Gegenteil wir kassierten unnötig viele Strafen, die auch prompt von den Wikingern genutzt wurden. Desweiteren waren bei uns einige Spieler nicht gleich so richtig bei der Sache“, musste der Eishockey-Verantwortliche Mirko Bardehle im Nachhinein feststellen. Gleich vier Strafen im ersten Drittel, so auch eine gegen Christian Hübner als Disziplinarmaßnahme über zehn Minuten, verhinderte es, dem Kontrahenten das Kodiak-Spiel aufzuzwingen. Zum Glück konnte Klink die vorhandenen Räume nur zum 1:0 (10.) nutzen und dann im zweiten Abschnitt aber doch für eine 2:4-Rückstand der Kodiaks sorgen. Im letzten Teil eröffnete Christian Ciupka mit seinen 3:5 (51.) die Aufholjagd der Gäste. Der erfahrenste Akteur im Rostocker Team hatte schon die ersten beiden Treffer markiert. Aber zunächst machten auch die Klink Wikinger mächtig Dampf und zogen ihrerseits wieder auf 6:3 (56.) weg. Dank weiterer Tore nach einer Auszeit durch Jan Kelbel, Christian Hübner und Felix Brenmoehl gab es fast mit der Schlusssirene noch den 6:6-Ausgleich. In der Verlängerung gelang es dann Robert Junge, die Kodiaks mit seinem Tor auf die Siegerstraße zu schießen und somit zwei wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sichern.

Rostock Kodiaks:  Ringo Ulbrich, Thomas Kittler – Felix, Brenmoehl (1 Tor/ keine Vorlage), Björn Peters (0/1), Pascal Kruse Toralf Arndt, Gunnar Bandlow, Mirko Bardehle (0/3), Jan Kelbel (1/0), Robert Junge (1/1), Christian Ciupka (3/3), Christian Hübner (1/0), Andreas Schultze, Maik Schulz


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