Ostsee-Liga: -Eishockey in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock Kodiaks Neubrandenburg Blizzards 5:4 (0:0, 1:2, 4:2)

 

Kodiaks mit Sturmlauf vom 1:4 noch zum Sieg

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

BERLIN.      Ein Riesending unmittelbar vor der weihnachtlichen Bescherung: Die Eishockey-Cracks der Rostock Kodiaks  besiegen in einem hochdramatischen Spitzenspiel der Ostseeliga MV die bis dato punktgleichen Neubrandenburger Blizzards mit 5:4 (0:0, 1:2, 4:2) und marschieren dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem neuen Verfolger Malchower Wölfe (7:4-Sieger gegen Noch-Meister Klink Wikinger) weiter an der Tabellenspitze.

Was die Fans der Kodiaks in der Eishalle Schillingalle erlebten, kann an Dramatik wohl nicht mehr überboten werden.

Die Hausherren bieten alles auf, um nach den 60 Spielminuten unbedingt als Sieger von der Eisfläche gehen zu können. Zum ersten Mal in dieser Saison konnten so drei komplette Reihen aufgeboten werden. „Wir versuchten unsere disziplinierte Spielweise, die in den vorangegangenen Spielen zum Erfolg führte, wieder aufs Eis zu bringen“, erzählte der Eishockey-Verantwortliche Mirko Bardehle im Nachhinein.Im ersten Drittel gelang uns dies noch ganz gut. Wir merkten jedoch auch, dass es schwieriger war, sich mit drei kompletten Reihen auf den starken Gegner einzustellen.“ Nach dem 0:0 im ersten Drittel machten die Blizzards dann ihrem Namen alle Ehre. Sie zogen mit 2:0 in Front. Zum Glück gelang Pascal Kruse kurz vor der zweiten Pause der 1:2-Anschlusstreffer. Die Kodiaks stellten etwas um und wollten so den Angriffsdruck auf die Vier-Tore-Städter erhöhen. Aber der Versuch ging zunächst nach hinten los. Zwei weitere Treffer der Gäste stellte die Rostock Kodiaks mit dem 1:4 (54.) vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Fünf Minuten vor dem Ende eröffnete das Kommando „Alles oder nichts“ einen sehenswerten Sturmlauf der Einheimischen. Nach einem schönen Pass von Neuzugang Christian Hübner auf den erfahrenen Christian Ciupka fiel mit dem 2:4 (55.) der Anschlusstreffer. In der gleichen Minute schlug erneut Christian Ciupka zum 3:4 zu. Seine Rakete aus dem Handgelenk schlug in den oberen linken Winkel des Neubrandenburger Kastens ein. Kodiak-Kapitän Gunnar Bandlow setzte wenig später mit dem 4:4-Ausgleich noch einen drauf. „Unsere Mannschaft spielte jetzt wie entfesselt und wollten unbedingt den Sieg“, strahlte am Ende nicht nur der Kapitän. Nach Vorarbeit von Youngster Andreas Schultze brachte erneut Christian Ciupka den Puck zum 5:4 (58.) im Tor der Bliizards unter. Die Neubrandenburger waren derart gefrustet, dass sie sich nach einer unschönen Aktion mit einer Zeit- und Disziplinarstrafe selbst schwächten. Die Rostock Kodiaks feierten ihren dritten Sieg in Folge und die Tabellenführung nach dem Schlusssignal ausgiebig.

Rostock Kodiaks:  Ringo Ulbrich, Thomas Kittler – Felix, Brenmoehl (kein Tor/ 1 Vorlage), Björn Peters, Pascal Kruse (1 Tor/ keine Vorlage), Gunnar Bandlow (1/0), Maik Schulz, Mirko Bardehle, Jan Kelbel, Robert Junge, Leon Uhlenbrock, Thoralf Fuchs, Christian Ciupka (3/1). Sven Richter, Christian Hübner (0/1), Andreas Schultze (0/2), Ronny Trojan.

Ostsee-Liga: -Eishockey in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock Kodiaks Neubrandenburg Blizzards 5:4 (0:0, 1:2, 4:2)

 

Kodiaks mit Sturmlauf vom 1:4 noch zum Sieg

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

BERLIN.      Ein Riesending unmittelbar vor der weihnachtlichen Bescherung: Die Eishockey-Cracks der Rostock Kodiaks  besiegen in einem hochdramatischen Spitzenspiel der Ostseeliga MV die bis dato punktgleichen Neubrandenburger Blizzards mit 5:4 (0:0, 1:2, 4:2) und marschieren dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem neuen Verfolger Malchower Wölfe (7:4-Sieger gegen Noch-Meister Klink Wikinger) weiter an der Tabellenspitze.

Was die Fans der Kodiaks in der Eishalle Schillingalle erlebten, kann an Dramatik wohl nicht mehr überboten werden.

Die Hausherren bieten alles auf, um nach den 60 Spielminuten unbedingt als Sieger von der Eisfläche gehen zu können. Zum ersten Mal in dieser Saison konnten so drei komplette Reihen aufgeboten werden. „Wir versuchten unsere disziplinierte Spielweise, die in den vorangegangenen Spielen zum Erfolg führte, wieder aufs Eis zu bringen“, erzählte der Eishockey-Verantwortliche Mirko Bardehle im Nachhinein.Im ersten Drittel gelang uns dies noch ganz gut. Wir merkten jedoch auch, dass es schwieriger war, sich mit drei kompletten Reihen auf den starken Gegner einzustellen.“ Nach dem 0:0 im ersten Drittel machten die Blizzards dann ihrem Namen alle Ehre. Sie zogen mit 2:0 in Front. Zum Glück gelang Pascal Kruse kurz vor der zweiten Pause der 1:2-Anschlusstreffer. Die Kodiaks stellten etwas um und wollten so den Angriffsdruck auf die Vier-Tore-Städter erhöhen. Aber der Versuch ging zunächst nach hinten los. Zwei weitere Treffer der Gäste stellte die Rostock Kodiaks mit dem 1:4 (54.) vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Fünf Minuten vor dem Ende eröffnete das Kommando „Alles oder nichts“ einen sehenswerten Sturmlauf der Einheimischen. Nach einem schönen Pass von Neuzugang Christian Hübner auf den erfahrenen Christian Ciupka fiel mit dem 2:4 (55.) der Anschlusstreffer. In der gleichen Minute schlug erneut Christian Ciupka zum 3:4 zu. Seine Rakete aus dem Handgelenk schlug in den oberen linken Winkel des Neubrandenburger Kastens ein. Kodiak-Kapitän Gunnar Bandlow setzte wenig später mit dem 4:4-Ausgleich noch einen drauf. „Unsere Mannschaft spielte jetzt wie entfesselt und wollten unbedingt den Sieg“, strahlte am Ende nicht nur der Kapitän. Nach Vorarbeit von Youngster Andreas Schultze brachte erneut Christian Ciupka den Puck zum 5:4 (58.) im Tor der Bliizards unter. Die Neubrandenburger waren derart gefrustet, dass sie sich nach einer unschönen Aktion mit einer Zeit- und Disziplinarstrafe selbst schwächten. Die Rostock Kodiaks feierten ihren dritten Sieg in Folge und die Tabellenführung nach dem Schlusssignal ausgiebig.

Rostock Kodiaks:  Ringo Ulbrich, Thomas Kittler – Felix, Brenmoehl (kein Tor/ 1 Vorlage), Björn Peters, Pascal Kruse (1 Tor/ keine Vorlage), Gunnar Bandlow (1/0), Maik Schulz, Mirko Bardehle, Jan Kelbel, Robert Junge, Leon Uhlenbrock, Thoralf Fuchs, Christian Ciupka (3/1). Sven Richter, Christian Hübner (0/1), Andreas Schultze (0/2), Ronny Trojan.

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