Fünfter und letzter Turniertag für Inline-Skaterhockey-Hobbyteam des Ostens

 

Nasenbären-Hobbys insgesamt mit ‚Silber‘ dekoriert

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

FALKENSEE.     Zwei ging es in der Hobbyliga für Inline-Skaterhockey-Teams aus dem Osten nicht um die Reihenfolge und Platzierungen in einer Meisterschaft, aber trotzdem war auch im fünften und letzten Turnier dieser Serie in Falkensee der Ehrgeiz groß, möglichst viele Tore zu markieren, um so sie anderen Vertretungen zu schlagen. „Wir wollten es noch einmal wissen. Trennten die Plätze 2 bis 8 doch nur acht Punkte. Die Blizzards aus Neubrandenburg benötigten dagegen nur noch einen Punkt für den Gesamterfolg nach allen Begegnungen“, informierte Jana Thomas als Organisatorin der Freizeit-Cracks der Rostocker Nasenbären. Entsprechend groß war die Aufregung vor den letzten Spielen bei einem Blick auf die Positionen der einzelnen Mannschaften. Rostock als Noch-Dritter hatte vor dem Turnier einen Zähler Rückstand auf Eintracht Falkensee und zwei Punkte Vorsprung auf die Pleiszegeier aus Leipzig.

So starteten die Rostocker auch entsprechend nervös gegen die Verfolger aus Sachsen. Ein zweimaliger Rückstand wurde dann noch zum 2:2-Endstand egalisiert. Punkt gewonnen oder verloren? Diese Frage wurde dann im Vergleich gegen die Eintracht des Gastgebers Falkensee eher negativ beschieden. Die Nasenbären siegten hier nach konzentrierter Leistung knapp aber hochverdient mit 2:1 Toren, aber Falkensee konnte in der Tabelle nicht überholt werden. Nach einem weiteren 2:1-Erfolg über die Polarsterne aus Potsdam stelle die Tabelle aus Sicht der Rostocker schon ein freundlicheres Bild dar. „Nach einer längeren Pause ging es um wichtige Punkte gegen die Spreewölfe aus Berlin. Wir brauchten die Punkte für den zweiten Tabellenplatz. Mit letzten Ratschlägen von der Bande durch ‚Trainerin‘ Caja Fittkau domminierte unser Team dieses Match, aber der Ball wollte nicht ins Berliner Tor. Die Spreewölfe blieben immer durch Konter gefährlich. Doch sechszehn Sekunden vor Schluss dann der erlösende Siegtreffer zum 1:0 Endstand. Damit war der ‚Vizemeister-Titel‘ sicher, schilderte die Betreuerin im Nachhinein die Entscheidung. Im Landesderby gegen die Neubrandenburger Blizzards ging es für die Rostocker Nasenbären dann noch um den Tagessieg. Auch hier wurde nach zweimaligen Rückstand noch ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden. Die Ostsee-Cracks auf Rollen blieben erstmals in einem Turnier ohne Niederlage und holten sich in Falkensee den ersten Turnierplatz. Es war insgesamt eine spannende Saison, die allen Hobby-Mannschaften Spaß und Lust auf die nächste Saison gemacht hat.

Die Rostocker Nasenbären in Falkensee: Matthias Burmeister – Mario Anders, Mirko Bardehle, Torsten Ehlert, Laszlo Fekete, Maik Fittkau, Ole Gau, Miron Maruniak, Rene Stahl.

Hobbyteam
v.R.v.l. Mario Anders, Laszlo Fekete, Matthias Buhrmeister
h.R.v.l. Miron Maruniak, Mirko Bardehle, Caja Fittkau, René Stahl, Maik Fittkau, Ole Gau, Torsten Ehlert

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