Vierter Turniertag für Inline-Skaterhockey-Hobbyteam

 

Nasenbären-Hobbys auf ersten Turnierplatz

 

Von Klaus-Peter Kudruhs

 

NEUBRANDENBURG.     Ein recht großes Spektakel bei den Neubrandenburg Blizzards, die im Winter auf dem Eis um die Landesmeisterschaft spielen und auch immer mehr gefallen an der Hockeyversion auf Rollen finden. Am Sonnabend setzten sich die Hobby-Akteure der Rostocker Nasenbären in der Vier-Tore-Stadt mit den Gastgebern, den Spreewölfen aus Berlin, den Pleiszegeiern aus Leipzig, gegen Polarstern Potsdam und gegen die Eintracht aus Falkensee auseinander und belegten am Ende nach drei Siegen, einem Unentschieden und bei einer Niederlage mit zehn den ersten Turnierplatz in der vierten Runde der Saison 2018. Am Sonnabend steht nun noch ein Turnier der Hobby-Teams in Potsdam an.

Gegen Neubrandenburg Blizzards gingen die Nasenbären zwar mit 1:0 in Führung, sie konnten aber nicht nachlegen. Diesmal verloren die Rostocker aber nicht. Die Blizzards schafften nur den Ausgleich zum 1:1-Endstand. Deutlich erfolgreicher spielte Rostock mit dem 3:1-Sieg gegen die Berliner Spreewölfe. Beide Teams waren auf Sicherheit bedacht. Die Nasenbären machten weniger Fehler in der Abwehr. Ähnlich lief es in der Begegnung gegen die Pleiszegeier aus Leipzig, die mit 5:3 gewonnen wurde. Hier mussten sich die Rostocker zweimal in Unterzahl behaupten. Aber der kämpferische Einsatz machte einiges wett und brachte den Erfolg. Gegen Polarstern Potsdam wurde es eine Partie auf Augenhöhe, die am Ende glücklich und auch nicht unverdient mit 2:1 gewonnen wurde. Im letzten Spiel gegen die Eintracht aus Falkensee verloren die Nasenbären mit 1:4, weil Zeitstrafen gegen Anne Hubert und Miron Maruniak und entsprechende Gegentreffer aus der ersten Halbzeit nicht mehr kompensiert werden konnten. Für den Gesamtsieg war es aber ohne Belang.

Rostocker Nasenbären:  Mathias Burmeister - Mirko Bardehle, Miron Maruniak, Torsten Ehlert, Laszlo Fekete, Mario Anders, Rene Stahl, Anne Hubert, Jana Thomas.

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