Dritter Turniertag für Hobby-Team der Rostocker Nasenbären

Schweißtreibende Angelegenheit für Nasenbären-Hobbys


FALKENSEE.     „31 Grad und noch viel heißer …“ Wenn das Thermometer diesen Wert anzeigt, dann fahren die meisten Menschen ans Wasser oder gehen in den Schatten ihres Gartens. Nicht so das Hobby-Team der Rostocker Nasenbären, denn die Truppe um Sprecherin Jana Thomas machte sich trotz zusätzlicher Staugefahr in Richtung Falkensee auf den Weg, um am Sonntag in der dortigen Halle der Grundschule die dritte Runde der Hobby-Meisterschaft auszutragen. Am Ende der schweißtreibenden Angelegenheit brachte das aus neun Akteuren bestehende Team aus der Hansestadt einen Sieg und zwei Unentschieden auf sein Konto. Zweimal wurde verloren. „Schon im ersten Spiel des Turniers zwischen den Nachbarn Havelländer Falken und den Polarsterne wurde klar, dass die Karten insgesamt neu gemischt werden. Sowohl die Gastgeber als auch Potsdam spielten ungewohnt stark und trennten sich 3:3-Unentschieden. Dagegen agierten die Pleiszegeier aus Leipzig diesmal doch mit deutlichen Schwächen“, meinte die Rostocker „Chefin“ im Nachhinein. Die Nasenbären hatten zunächst gegen die Spreewölfe aus der Hauptstadt eigentlich alles unter Kontrolle, nutzten ein zweifaches Überzahlspiel aber nicht für Treffer und kassierten so am Ende in eigener Unterzahl eine 0:1-Niederlage. Beim 4:1-Überraschungssieg gegen Leipzig lief es dann deutlich besser. Zwei sehenswerte Tore durch Torsten Ehlert und ein Treffer von Ole Gau brachten eine gute Führung. In der letzten Minute spielte Leipzig um ein Empty-Net-Goal (Team nahm Torwart heraus), was Ole Gau für den Rostocker 4:1 Endstand nutzte. Hin und her ging es dann gegen Potsdam. Zunächst die Rostocker Führung, dann ein 1:2-Rückstand und letztendlich noch der 2:2-Ausgleich. Auch gegen die Neubrandenburg Blizzards eine 1:-Führung der Nasenbären, denen mit der recht kleiner Besetzung dann aber die Kräfte schwanden. Es folgte eine 1:4-Niederlage. Der heiße Sonntag endete gegen die Gastgeber mit einem leistungsgerechten 3:3-Unentschieden. Wieder eine recht ausgeglichene Turnierleistung (5 Punkte, insgesamt jetzt 19) für die Nasenbären, bei denen aber immer der Spaß am Sport im Mittelpunkt stand. „Wir verabschieden unseren Torwart Hans Windelband, der auf seine nächste Seereise geht“, informierte Jana Thomas abschließend. „Die BISHL-Hobbyliga hat jetzt erst einmal Sommerpause, im September geht es dann in Neubrandenburg mit dem vierten Turnier weiter.“ Die Rostocker Nasenbären spielten mit Hans Windelband, Torsten Ehlert, Matthias Burmeister, Laszlo Fekete, Jana Thomas, Mario Anders, Ole Gau, Miron Mariniak und  Rene Stahl.
kudr
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