Zweites Turnier 2018 in der BISHL-Hobby-Liga in Berlin

 

Kleines Hobby-Team mit großem Einsatz

 

BERLIN     Die Voraussetzungen für das zweite Turnier des Hobby-Teams der Rostocker Nasenbären im Berliner Poststadion waren alles andere als rosig. Nur sechs Akteure, zum Teil auch noch etwas angeschlagen, traten die Reise in die Hauptstadt an. Man wollte die gastgebenden Berliner Spreewölfe nicht enttäuschen und spielte auch in dieser Minibesetzung das Turnier mit. Am Ende gab es für Rostock zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen, was erneut sieben Zähler für die Tabelle brachte.

Im ersten Vergleich mit den Pleiszegeiern aus Leipzig, die schon beim ersten Treffen in Rostock ihre Stärke unter Beweis stellten, war nichts zu holen. Die Nasenbären hielten zwar recht lange mit, unterlagen dann aber doch mit 0:3 Toren. Der Rostocker Kampfgeist erlahmte aber nicht. So wurde gegen Eintracht Falkensee mit 2:1 gewonnen, obwohl sich hier Mirko Bardehle kurz vor Spielende verletzte und man nicht mehr Wechseln konnte. „Gegen die Spreewölfe hielten wir nach nur einem Spiel Pause gut mit und voll dagegen. Das brachte sogar eine 2:1-Führung“, berichtete Teamchefin Jana Thomas im Nachhinein. „Obwohl glückerlichweise wieder in „voller Besetzung“ mussten wir in den letzten 30 Sekunden noch den Ausgleich hinnehmen. Aber so hatten wir auch mit kleiner Mannschaft schon bei vier Turnierpunkten auf unserem Konto.“ Gegen die Neubrandenburg Blizzards wurde trotz einer schnellen 2:0-Führung doch noch mit 2:3 verloren. Hier konnten die Nasenbären in der Schlussphase eine Überzahl nicht mehr für den Ausgleich nutzen. Wie im Heimturnier kamen die Rostocker auch in Berlin zu m Erfolg über Polarstern Potsdam. Zunächst nutzte aber der Kontrahent eine Überzahl, Mirko Bardehle musste eine Strafe absitzen, zur 1:0-Führung. Doch nach dem Ausgleich und der Rostocker 2:1-Führung war dann gerade Bestrafte zur Stelle, um mit dem 3:1 alles für den zweiten Tageserfolg der Nasenbären klarzumachen. So warten die mitgereisten Nasenbären mit dem Turniertag doch sehr zufrieden. Bei einem Bier und zur Stärkung eine Portion Gummibärchen wurden noch alte Freundschaften aufgefrischt. In knapp drei Wochen treffen sich die sechs Vertretungen zum dritten Hobby-Team-Turnier dann in Falkensee.

Die Nasenbären spielten in Berlin mit Hans Windelband im Tor sowie Mario Anders, Torsten Ehlert, Mirko Bardehle, Jana Thomas, Rene Stahl und Matthias Burmeister, wobei Mario, Torsten, Mirko und Jana die neun Rostocker Treffer erzielten.

kudr

Stand nach zwei Turnieren:   1. Neubrandenburg Blizzards 22 Punkte; 2. Pleiszegeier Leipzig 20; 3. Rostocker Nasenbären 14; 4. Spreewölfe Berlin 14; 5. Eintracht Falkensee 13; 6. Polarstern Potsdam 3.

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