Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost 2018

Berlin-Auswahl - Rostocker Nasenbären 7:16 (0:6, 2:4, 5:6)

 

Nasenbären bleiben weiter ungeschlagen

 

BERLIN    Mit Respekt vor der Berlin-Auswahl um Nationalspieler Paul Fiedler als Kapitän und dreifacher Europameister waren die Inline-Skaterhockey-Cracks der Rostocker Nasenbären in die Hauptstadt gereist, um im dortigen Poststadion ihr fünftes Saisonspiel in der Regionalliga Ost zu bestreiten. Wie in den anderen vier Partien zuvor blieb die Formation von der Küste mit 16:7 (6:0, 4:2, 6:5) der verdiente Sieger. „Egal, wer für uns derzeit auf der Platte steht, es funktioniert richtig gut“, war am Ende Nasenbären-Kapitän Robert Eichelbaum zufrieden. „Nach dem Motto, dass Angriff für uns die beste Verteidigung ist, gingen wir schon nach 20 Sekunden in Führung und ließen bis zum 6:0 im ersten Drittel einfach nicht locker.“ Vor allem das Duo Arthur Lemmer und Neuling Ricco André Ratajczyk, der 22-Jährige frühere Piranha von REC soll längerfristig bei den Nasenbären eingebunden werden, machten von der ersten bis zur letzten Minute für die Rostocker Gäste das Treiben wild. Dem 1:0 ließen beide im Wechsel von Vorlage und Treffer bis zum Schlusssignal noch weitere fünfmal erfolgreich abschließen.

Insgesamt waren mit dem 6:0 nach 20 Minuten schon alle Fronten geklärt. Zwar steigerten sich die Hausherren im Spielverlauf, änderten mit dem 2:4 im zweiten Spielanschnitt aber nichts an der Nasenbären-Überlegenheit. Erst nach dem 12:2 (44.) ließen die Rostocker etwas die Zügel schleifen. „In der Schlussphase wurde es so ein offener Schlagabtausch, aber auch das letzte Drittel ging mit 6:5 Toren an unsere Mannschaft“, schilderte Spielertrainer Christian Ciupka die letzten zehn Spielminuten mit einem ausgeglichenem 3:3. „Solange wir die Teamarbeit zelebrierten, kamen die Berliner kaum in die Nähe unseres Tores, in dem Theresa Zick diesmal alleine ihren Job erledigte.“ Aus einer gut agierenden Mannschaft hob der Nasenbären-Chef noch Junior Andreas Schultze etwas hervor. Und dies nicht nur durch zwei weitere Treffer bei den Männern. Er machte zunächst ein schönes Solo-Tor zum 2:0 (10.) und kam auf Vorlage von Jan Schneider dann noch einmal beim 5:0 (17.) zum  erfolgreichen Einschuss.

Nach fünf Spielen mit fünf Erfolgen führen die Rostocker Nasenbären die Regionalliga-Tabelle mit 15 Punkten vor dem amtierenden Meister Powerkrauts Berlin (12 Punkte) an. Die Play-Off-Runde der ersten vier Mannschaften nach der Vorrunde ist damit wohl erreicht, wenn auch „die Rückrunde durch Urlaub und andere Probleme bei unseren Akteuren schwerer zu spielen ist“,

wie Christian Ciupka abschließend meinte.

In der Scorerliste der Regionalliga Ost ist Kevin Piehler (17 Punkte aus vier Spielen) trotz Abwesenheit bester Rostocker. Gemeinsam mit Michal Bezouska, der jetzt ebenfalls 17 Punkte hat. Arthur Lemmer (14) und Jürgen Brümmer (13) folgen.

kudr

Rostocker Nasenbären:   Theresa Zick – Robert Eichelbaum (kein Tor/eine Vorlagen), Christian Ciupka (2/0), Andreas Schultze (2/0), Arthur Lemmer (3/4) Michal Bezouska (1/3), Thomas Laatz (1/0), Ricco André Ratajczyk (3/3), Jan Schneider (1/2), Pascal Kröber (2/0), Jürgen Brümmer (1/1).

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