Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost 2018

StraTuS Berlin - Rostocker Nasenbären 6:15 (2:4, 2:3, 2:8)

 

Nasebären gewinnen auch Rückspiel bei StraTuS

 

BERLIN      Gerade mal 50 Zuschauer wollte in der Regionalliga Ost der Inline-Skaterhockey-Cracks das Rückspiel zwischen der gastgebenden SG StraTuS Berlin und den Rostocker Nasenbären in der Barnim-Halle erleben. Die Fans des Gastgeber trauten ihrer Mannschaft wohl nach der 9:14-Pleite im ersten Vergleich auch im Rückspiel keine Überraschung zu. So war es dann auch, die fest in Bestbesetzung spielenden Nasenbären gewann noch deutlicher mit 15:6 (4:2, 3:2, 8:2). Die Inline-Skater von der Küste benötigten aber wieder gute 40 Minuten, um sich klar abzusetzen. Es lag sicher nicht am Fehlen von Kapitän Robert Eichelbaum und Arthur Lemmer, die im ersten Match noch gut die Fäden zogen. So kam Spielertrainer Christian Ciupka, der immer noch gesperrt ist, von der Tribüne aus zu dem Schluss, dass sein „Star-Ensemble“ immer noch dem Eishockey zu sehr verhaften sei: „Keine Wunder nach erst zwei Spielen auf Rollen. Beim Inline-Skaterhockey läuft vieles doch anders ab als beim Eishockey. Die Laufwege sind andere und der orangene Ball reagiert anders als ein Puck. So läuft trotz gutem Zusammenspiel bei uns noch nicht alles richtig effektiv.“ Trotz einer 2:0-Führung blieb es so bis zum 7:4 nach zwei Drittel recht eng. Auch mit dem 10:6 (49.) konnte sich die Rostocker Crew noch nicht richtig absetzen. Das passierte erst in den Schlussminuten, als im Zwei-Minuten-Takt noch fünf Treffer nachgelegt wurden. Bei den Gästen aus der Hansestadt zeichneten sich Neil Samuel Walsky (6 Treffer) und Kevin Piehler (4) vor allem durch ihren Tordrang aus. Für Vorlagen waren mehr oder weniger Valeriy Guts (4) und Michal Bezouska (3) verantwortlich. „Vielleicht ist StraTus gegenwärtig nicht der Maßstab, aber die Berliner haben sich gegenüber der Vorsaison deutlich verbessert. Wenn unser breiter Kader sich noch weiter im Zusammenspiel verbessert, dann laden wir weit vorne. Aber noch ist viel Luft nach oben“, so die Traineranalyse. Schon in der nächsten Heimbegegnung gegen Powerkrauts Berlin, wird sich zeigen, was die Leistung in den ersten beiden Begegnungen an Wert hat. Aus der Regionalliga Ost hat sich übrigens der ESC Berlin zurückgezogen. Diesen Platz wird eine Verbandsauswahl einnehmen. So bleibt das Vorrundenprogramm auch für die Rostocker Nasenbären gültig.

kudr

Rostocker Nasenbären:    Chris Tim Apel, Pascal Kröber (kein Tor/ 2 Vorlage), Kevin Piehler (4/2), Andreas Schultze, Neil Samuel Walsky (6/1), Klemens Kohlstruck, Jürgen Brümmer (1/2), Tom Tackmann, Michal Bezouska (1/3), Jan Schneider (1/0),Valeriy Guth (2/4).

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