Eishockey Ostsee-Liga Mecklenburg-Vorpommern

Rostock Kodiaks/REC – Neubrandenburg Blizzards 6:7 (3:1, 1:3, 2:3)

 

Im Kampf um Bronze  danebengegriffen

 

ROSTOCK      Die Rostock Kodiaks und REC-Oldies hatten alles selbst in der Hand, um sich  mit einem Erfolg mit zwei Toren mehr gegen die Neubrandenburg Blizzards noch die Bronzemedaille in der Landesmeisterschaft zu sichern. Die Rostocker griffen leider voll daneben und unterlagen den Vier-Tore-Städtern mit 6:7 (3:1, 1:3, 2:3). Statt Bronze blieb es dadurch bei Platz 5 in der Ostsee-Liga. „Alle wussten worum es geht in dieser Partie aber auch für Neubrandenburg galt das gleiche“, meinte der etwas frustrierte Team-Chef Mirko Bardehle im Nachhinein. Schon das 3:1 im ersten Teil musste von den Rostockern schwer erarbeitet werden. Statt dann im Zweiten Drittel gleich nachzulegen, war die Defensive der Kombination Kodiaks/REC zunächst „kompakt von der Rolle“ und ließ das 4:3 (33.) der Gäste zu. Jan Kelbel schaffte noch den 4:4-Ausgleich. So hätten die letzten 20 Minuten in der Meisterschaft 2017/2018 noch alles richten können. Wieder zog Neubrandenburg in Front, eher Rostock ausglich und sogar mit 6:5 (53.) führte. So hatten die Gastgeber noch alle Zeit der Welt, zumindest den entscheidenden Treffer nachzulegen. Doch die Blizzards konterten bis zum Schlusssignal noch zweimal, am Ende sogar mit einem Schlagschuss von der Mittellinie der Freund und Feind bis in die Rostocker Maschen passierte. Bronze ging so in die Vier-Tore-Stadt. Den Landestitel sicherten sich wieder die Klink Wikinger mit einem klaren 12:2 über die Malchower Wölfe.

kudr

Rostock Kodiaks/REC:  Theresa Zick – Toralf Arndt, Björn Peters, Robert Junge, Gunnar Bandlow, Robert Eichelbaum, Mirko Bardehle (1 Tor/ keine Vorlage), Marcel Heller, Tini Lindtstedt (0/1), Jan Kelbel (1/0), Christian Marten, Leon Uhlenbrock (1/0), Sven Richter (1/1), Christian Ciupka (2/1).

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