Rostocker Nasenbären starteten in die Saison 2018

 

Nasenbären mit jüngstem Herrenteam aller Zeiten

 

EMPELDE     Das Inline-Skaterhockey-Team der Rostocker Nasenbären spielte zuletzt im September des Vorjahres unter Wettbewerbsbedingungen.
Am Sonnabend und Sonntag jagte das Team aus der Hansestadt „aus dem Kalten“ heraus erstmals wieder dem orangenen Ball nach. Die neue Regionalliga-Saison 2018, die für das Rostocker Team aber erst im April beginnt, wurde in diesem Jahr mit der Teilnahme am „New Years Cup“ bei der TuS Empelde Maddogs eingeläutet. Bei den Niedersachen wollten in der Sporthalle am Ententeich neben den Rostocker Nasenbären sieben weitere Teams am Sonnabend die Trophäe in ihren Besitz 
bringen. „Wir waren mit dem jüngsten Herrenteam seit Bestehen unseres Verein in Empelde in Aktion, ohne zu wissen, was da an Gegnerschaft so auf uns zukommt“, meinte Nasenbären-Chef Christian Ciupka im Nachhinein. „Letztendlich wimmelte es dann nur so von National- und Bundesliga-Akteuren in den anderen Mannschaften. Es war eine richtige Herausforderlung, die wir gut meisterten. Der siebente Turnierplatz war nebensächlich. Was unsere jungen Spieler leisteten war sehenswert und bestätigt, dass der Weg der Nachwuchsförderung für die Zukunft richtig ist.“ Vor allen der erst 15-jährige Torwart Paul Jonas Burow machte einen guten Job. Aber auch die Junioren Steven Gruhlke und Andreas Schutze sowie aus der Jugend Eric Tackmann und Finn Bramann wussten gegen starke Konkurrenz zu gefallen. Die Rostocker Nasenbären spielten in ihren sieben Vergleichen gegen den Gastgeber TuS Empelde Maddogs (0:1), die Black Panthers Vechta (6:1), die Zweitligisten Red Devils (3:4) und Spreewölfe (1:4) aus Berlin, die Red Eagles Hannover (5:3), gegen die niederländische Spitzenmannschaft Winschoten Streethawks (3:7 nach einer 2:0-Führung) und gegen eine „Bunte Truppe“ (1:4). Letztere entpuppten sich überwiegend als Erstligist Bissendorf Panther. Neben den schon genannten jungen Rostocker Akteuren standen noch die bekannten Männern Tom Tackmann, Robert Heimann, Neil Walsky, Jürgen Brümmer, Jörn Rydin und Christian Ciupka für die Nasenbären auf der Fläche. Robert Heimann allerdings verletzungsbedingt nur im ersten Match. Deshalb auch beste Wünsche der Genesung nach seinem kurzfristigen Klinikaufenthalt am Samstag.

kudr

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