Rostocker Nasenbären in der Saison 2017 - Ostseepokal

 

Nasenbären-Oldies knapp vor Sparta Stettin

 

ROSTOCK   Rund um das WIRO Sportcenter in Toitenwinkel hatten die Mitglieder des 1. Inline-Skaterhockey-Clubs Rostocker Nasenbären am Sonnabend alle Hände voll zu tun, um ihr 11. Ostsee-Pokal-Turnier organisatorisch und auch sportlich zu meistern. Zwischen 9.00 und 18.00 Uhr erlebten die Fans des schnellen Sports auf vier Rollen richtig gute Spiele. Auch das Drumherum für die zahlreichen Zuschauer stimmte wieder. Sportlich gesehen setzte sich die Erfahrung vor Jugend noch einmal durch, denn die Rostocker Nasenbären-Oldies gewannen mit 13 Punkten aus fünf Spielen den Pokal, blieben dabei aber nicht ohne Punktverlust. Das derzeitig aktuelle Nasenbären-Team erreichte immerhin ein 4:4-Unentschieden gegen die „Alten“, wurde in der Endabrechnung aber nur Dritter, da das Match gegen Sparta Stettin, dem späteren Turnierzweiten, mit 3:4 knapp verloren wurde. Die Nasenbären-Oldies bezwangen die überraschend starken polnischen Gäste, die dem Turnier nicht nur ein internationales Flair gaben, dann sicher mit 6:3 Toren. Als Sieger mussten die „Urgesteine und Vereinsgründer der Nasenbären“ erkennen, dass es nur mit der Erfahrung immer schwieriger wird, Spiele für sich zu entscheiden. „Wir alle haben nicht mehr die Fitness wie vor ein paar Jahren. So kann uns der Nachwuchs mehr und mehr Paroli bieten“, meinte auch die Nasenbären-Torwart-Legende Felix Thomas, der diesmal aus Feldspieler bei den Oldies aufgeboten war. Die erste Rostocker Mannschaft, diesmal ausschließlich mit jungen Spielern bestückt, spielte ein sehr diszipliniertes und konzentriertes Turnier und steigerte sich von Spiel zu Spiel. „Unser Turnier hat auf ganzer Linie seine Ziele erreicht. Alle aktiven Nasenbären-Spieler konnten sich optimal auf die kommenden Spiele in ihren jeweiligen Ligen vorbereiten und mussten an Ihre körperlichen Grenzen gehen, da die Spielzeit mit zweimal 15 Minuten pro Match bei 5 Spielen relativ hoch war“, zeigte sich auch Vereinschef und Turnier-Initiator Christian Ciupka mehr als zufrieden. „Alle Mannschaften wurden gefordert und trugen mit guten Leistungen zum Gelingen bei.“ Die einzelnen, oft recht knappen Ergebnisse aus den 15 Partien unterstreichen das. Selbst die Hobby-Mannschaft der Gastgeber, die in der Endabrechnung ohne Erfolg blieben, hatte Freude an der Sache und an jedem erzielten Treffer. Für diese Nasenbären-Akteure ist eine Hobby-Liga im Gespräch, die für einen regelmäßigen Spielbetrieb sorgen soll. „Was nicht nur für das Turnier sehr wichtig war, ist die Tatsache, dass mit den Greifswalder Asphaltteufeln und Neubrandenburg Blizzards zwei Teams aus MV dabei waren. Auch Sparta Stettin ist im weitesten Sinn aus der Region. Gemeinsam möchte man unseren Sport weiter voranbringen“, meinte auch Turnierplaner Michael Rönnfeldt abschließend. Und genau solche Events wie das der Rostocker Nasenbären zu Ostern tragen sehr gut dazu bei.

Klaus-Peter Kudruhs

Turnierendstand: 1. Rostocker Nasenbären Oldies 13 Punkte; 2. Sparta Stettin 12; 3. Rostocker Nasenbären I 10,; 4:Greifswalder Asphaltteufel 6; 4. Neubrandenburg Blizzards 3; 5. Rostocker Nasenbären Hobbys 0.

Siegerteam

Noch einmal holten sich die Nasenbären-Oldies in der Besetzung Christian Ciupka, Tony Walther, Matthias Schicht und Jürgen Brümmer (hinten v. l.) sowie Christian Ermel, Felix Thomas, Alexander Jenjahn und Eric Tackmann (vorne v. l.) den Ostsee-Pokal im Inline-Skaterhockey.

Foto: Verein / Freya Hagen.

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