Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost

Rostocker Nasenbären – Spreewölfe Berlin II 10:0 (3:0, 2:0, 5:0)

 

Nasenbären gewinnen ohne Mühe gegen Spreewölfe

 

ROSTOCK    Kenner der Spielregeln wussten vor dem ersten Bully in der Inline-Skaterhockey-Begegnung zwischen den Rostocker Nasenbären und der Reserve der Spreewölfe aus Berlin, dass der Spielausgang am Ende irrelevant sein wird. Die Rostocker hatten schon mit 2:0 Punkten und 20:0 Toren „gewonnen“, ohne etwas dafür getan zu haben. „Die Spreewölfe haben die Mindestanzahl von sechs Spielern und einen Torwart nicht erreicht und verstießen somit gegen die Wettkampfordnung. Aus diesem Grund wird es diese Wertung des Spiels geben“, so die Erklärung von Nasenbären-Vereinschef und Spielertrainer Christian Ciupka. So ist es den Wölfen aus der Hauptstadt hoch anzurechnen, dass sie in der „verminderten Rudelstärke“ von insgesamt nur sechs Akteuren gegen eine volle Kapelle der Hausherren überhaupt antraten. Die 150 Zuschauer im Toitenwinkler WIRO Sportcenter bedankten sich dafür mit artigem Applaus bei den Gästen. Die Nasenbären hielten sich in ihren Aktionen eher zurück und erzielten ein 10:0 (3:0, 2:0, 5:0), rissen dabei aber keine Bäume aus. „Unsere Mannschaft versuchte als Team zum Erfolg zu kommen. So waren durchaus einige gute Aktionen zu sehen. Lobenswert war auch, dass es sieben Torschützen bei uns gab und auch sieben Vorbereiter in Aktion traten“, analysierte der Coach der Einheimischen. Das Match verlief sehr fair, war aber ob der unterschiedlichen Mannschaftsstärke einseitig und ohne Höhepunkte. Die Rostocker Nasenbären haben jetzt aus acht von zehn Spielen zwölf Punkte auf ihrem Konto und sind in der Regionalliga Ost hinter den punktgleichen ESC Berlin und Powerkrauts Berlin (je 15 Punkte) Tabellendritter.

Rostocker Nasenbären:    Theresa Zick, Chris Tim Apel - Christian Ciupka (1 Tor/2 Vorlagen), Robert Eichelbaum (0/1), Martin Russnak, Andreas Schultze (0/2), Jan Schneider, Pascal Kröber (2/1), Steven Gruhlke (2/0), Tom Tackmann (1/1), Sven Richter (1/1), Marcel Heller, Thomas Laatz (1/0), Jürgen Brümmer (2/2).

kudr

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