Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost

Powerkrauts Berlin - Rostocker Nasenbären 11:7 (3:2, 5:1, 3:4)

 

Nasenbären verbessert, aber nicht siegreich

 

BERLIN    Eine Handvoll Zuschauer, wohl persönlich mit Handschlag durch den Vereinschef der Gastgeber begrüßt, unterstützten in der Regionalliga Ost für Inline-Skaterhockey den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Powerkrauts im riesigen Oval des Berliner Poststadions. Das reichte aber aus, um dem Team der Rostocker Nasenbären mit einem 7:11 (2:3, 1:5, 4:3) die zweite Saisonniederlage beizubringen. „Wer beim aktuellen Spitzenreiter gewinnen will, der muss schon in Bestbesetzung antreten, was bei uns nicht der Fall war. Nur ein Torwart und neun Feldspieler reichen da nicht aus“, so das erste Resümee von Rostocks Spielertrainer Christian Ciupka unmittelbar nach dem Spiel. „Im ersten Drittel konnten unsere Männer noch mithalten, aber der zweite Teil ging klar an die Powerkrauts. Da nutzte unsere Steigerung im letzten Spielabschnitt auch nichts.“ Besonders die Erfahrung und Ruhe eines Jürgen Brümmers und auch Marco Sonnenbergs fehlten den Gästen von der Warnow. Sicher auch noch das Ungestüm der Youngster Andreas Schultze oder Ihar Yepanchyntseu. Neuzugang Valerij Guts war ebenfalls nicht mit von der Partie. Es fiel auch auf, dass die Abstimmung in der Mannschaft nicht immer vorhanden war. Zunächst konnten die Nasenbären zweimal eine Berliner Führung ausgleichen und mit dem 3:4 (29.) auch noch Anschluss halten. Zweimal Jan Schneider, der immer besser in Form kommt, im Solo sowie Martin Russnak auf Vorlage von Sven Richter sorgten für diese Treffer der Gäste. Danach verloren Rostocks Cracks vor allem in der Defensive den Überblick und kassierten vier Gegentore am Stück zum vorentscheidenden 3:8-Rückstand noch vor der zweiten Drittelpause. Sven Richter und der Chef Christian Ciupka verkürzten noch auf 5:8 (43.), eher die Hausherren mit drei weiteren Toren zum 11:5 alles klar machten. Da waren dann zwei weitere Treffer von Sven Richter und Christian Ciupka nur noch Ergebniskosmetik. „Im Vergleich zum Vorjahresergebnis (4:18 und 7:9) war es diesmal von uns durchaus eine Steigerung. Jetzt heißt es, das Spiel schnell abzuhaken und sich intensiv auf das Rückspiel schon am Sonntag ab 17.00 Uhr in eigener Halle vorzubereiten“, meinte der Spielertrainer der Rostocker abschließend. Dazu könnte zu Himmelfahrt auch das BISHL-Pokalturnier in Berlin beitragen, an dem die Rostocker Nasenbären mit einer stärkeren Mannschaft teilnehmen wollen, um vielleicht einen weiteren Titel für den Verein zu gewinnen.

Rostocker Nasenbären:   Chris Tim Apel - Robert Eichelbaum, Christian Ciupka (2 Tore/1 Vorlage), Martin Russnak (1/0), Jan Schneider (2/0), Steven Gruhlke, Marcel Heller, Jörn Rydin (0/1), Sven Richter (2/1), Thomas Laatz.

kudr


Jan Schneider

Nicht nur wegen seiner zwei Solotreffer wies Jan Schneider eine Steigende Form im Match bei den Powerkrauts in Berlin nach.

Foto: Verein


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