Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost

 

Nasenbären bei Berliner Spitzenreiter in Aktion

 

ROSTOCK    Nachdem die Rostocker Nasenbären (4./6 Punkte) in der Regionalliga Ost für Inline-Skaterhockey zum ersten Meisterschaftsspiel bei der SG StraTus Berlin eine Ergebniskorrektur hinnehmen mussten, statt der 8:9-Niederlage wurde die Partie mit einem 0:19 gegen die Rostocker Crack wegen Einsatz eines nicht spielberechtigten Akteurs gewertet, geht es am Sonnabend in die Hauptstadt zum bisher ungeschlagenen Spitzenreiter Powerkrauts Berlin (1./9 Punkte). Ab 15.00 Uhr wird die Begegnung im Poststadion in der Lehrter Straße laufen. „Um Kosten und auch Nerven zu sparen, haben wir zur Entscheidung zum ersten Match auf rechtliche Schritte verzichtet und den Blick auf die nächsten Aufgabe gerichtet“, informierte Vereinschef und Spielertrainer Christian Ciupka. „Vielleicht gelingt uns beim starken Tabellenführer so ein dritter Saisonsieg. Zusätzliche Motivation ist die Tatsache, dass wir mit den Powerkrauts nach Punkten gleichziehen könnten.“ In Berlin fehlen wird allerdings Jürgen Brümmer, der bei den Rostockern mit 11 Scorer-Punkten (9 Tore und 2 Vorlagen) ganz weit vorne liegt. Als verantwortlicher Nachwuchstrainer des Vereins nimmt er am Samstag andere Aufgaben war. Die Rostocker Nasenbären hoffen allerdings, dass mit Neil Samuel Walsky, der beim 15:6 gegen die Spreewölfe vier Treffer erzielt und auch viermal vorlegte, wieder er starker Ersatz zur Stelle ist. Der Spieler mit Schweizer und US-Pass hält sich gegenwärtig in Europa auf und kann für die Nasenbären spielen. Vielleicht auch in naher Zukunft ganz, wenn er seine gegenwertige Arbeit in Alaska beendet hat. Neu im Rostocker Team und mit Sicherheit gegen die Powerkrauts schon dabei ist Torhüter Chris Tim Apel, der in Rostock studiert und für die Freibeuter schon Eishockey spielte. Vorher war der Hamburger in seiner Heimatstadt auf dem Eis aktiv.

kudr

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