Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost

Rostocker Nasenbären –Red Devils Berlin 14:5 (3:2, 7:0, 4:3)

 

Rostocker Nasenbären

 

ROSTOCK      Volles Haus im WIRO-Sport-Center im Bertha-von-Suttner-Ring in Toitenwinkel am Sonntag beim ersten Auftritt der fast kompletten Nasenbären-Garde beim ersten Heimauftritt der Rostocker Inline-Skaterhockey-Cracks. Schüler, Jugend und Männer bestritten ihre Meisterschaftsspiele. Im abschließenden Regionalliga-Match besiegten die Männer der Rostocker Nasenbaren die Red Devils aus Berlin deutlich mit 14:5 (3:2, 7:0, 4:3). Ohne den angeschlagenen Christian Ciupka antretend, hatten sich die Hausherren für dieses Spiel gegen die Hauptstädter eine besondere Taktik einfallen lassen. Die erfahrenen Nasenbären übernahmen vor allen den Part in der Defensive, die jüngeren Spieler sollten im Vorwärtsgang Betrieb machen und möglichst viele Treffer erzielen. Ganz so funktionierte dies noch nicht, denn mit Routinier Jürgen Brümmer kam ein älterer Akteur der Gastgeber allein zu sechs Treffern der diesmal in der Abwehr aufgeboten war. „In der Verteidigung muss man immer hellwach sein. Aber es ergeben sich auch Vorteile seine Erfahrungen als Stürmer einzubringen“, meinte der gelernte Angreifer. Sechsmal wurde er von den Roten Teufeln nicht so beachtet und prompt kam er zum Torerfolg, viermal im Zusammenwirken mit seinen Nebenleuten, zweimal mit Soloeinlagen. Die anderen acht Rostocker Treffer verteilten sich auf fünf andere Nasenbären. Dabei schlug auch der erst 16-jährige Ihar „Igor“ Yepanchyntseu mit einem starken Soloauftritt zu. Der aus Weißrussland stammende Nachwuchsmann spielte zum ersten Mal bei den Männern und erzielte hier seinen ersten Treffer zum 11:2 gleich zum Beginn des letzten Spieldrittels.

Im Spiel selbst hatten es die Hausherren zunächst schwer, sich in dieser Formation zurechtzufinden. Die Teufel nutzten dies zu einem 2:0 (5.). aber die Rostocker Nasenbären kamen schon im ersten Spielabschnitt besser zurecht, glichen durch Martin Russnak und Jürgen Brümmer aus. Letzterer machte auch kurz vor der Drittelpause die 3:2-Führung. Im zweiten Teil sahen die Berliner keinen Stich. Die Nasenbären entschieden mit einem 7:0-Lauf das Spiel für sich. Als es im letzten Drittel etwas hecktischer und auch ruppiger wurde, hatten es besonders die jungen Nasenbären etwas schwer, sich durchzusetzen. Aber nach dem 12:5 ((45.) legte Mannschaftskapitän Robert Eichelbaum noch einmal mit zwei Toren zum Endstand nach. Stehender Applaus von knapp 150 Fans war dann der Dank an die Rostocker Nasenbären für diese starke Leistung.

Rostocker Nasenbären:   Marco Sonnenberg (Mathias Burmeister) - Robert Eichelbaum (2 Tore/ 3 Vorlagen) , Andreas Schultze (0/1), Martin Russnak (1/2), Jan Schneider (1/2), Steven Gruhlke, Tom Tackmann, Sven Richter (1/1), Thomas Laatz (2/0), Ihar Yepanchyntseu (1/1), Jürgen Brümmer (6/1).

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Jürgen Brümmer

Der „gelernte“ Stürmer Jürgen Brümmer spielte gegen die Red Devils in der Abwehr, was den Routinier aber nicht hinderte selbst sechs Tore zu erzielen und einen Treffer vorzubereiten.

Foto: Verein / Freya Hagen


1.Tor

Zum ersten Mal kam der 16-jährige Nachwuchsspieler Ihar Yepanchyntseu, von allen nur „Igor“ gerufen, bei den Nasenbären-Männern zum Einsatz. Er erzielte gleich einen Solo-Treffer und gab eine Vorlage.

Foto: Verein / Christian Ciupka

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