Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost

Rostocker Nasenbären – Spreewölfe Berlin 6:8 (3:4, 0:3, 3:1)

 

Zu späte Aufholjagd der Rostocker Nasenbären

 

ROSTOCK      Es ging für das Inline-Skaterhockey-Team der Rostocker Nasenbären im letzten Match der Vorrunde in der Regionalliga Ost zwar um nichts mehr, aber als feststehender Tabellenzweiter wollten die Einheimischen nicht unbedingt gegen die Spreewölfe aus Berlin verlieren. Doch die Gäste aus der Hauptstadt zeigten sich als kompakt und geschlossen agierendes Team, dass sich nach dem 11:6-Sieg der Rostocker im Hinspiel diesmal nicht bezwingen ließ. Die Nasenbären unterlagen vor gut 100 Zuschauern im WIRO-Sportcenter in Toitenwinkel in einer sehr intensiv geführten Partie mit 6:8 (3:4, 0:3, 3:1). „Uns fehlte einfach der letzte Funke für einen erneuten Erfolg“, meinte Spielertrainer Christian Ciupka nach der Begegnung. „Insgesamt kam unsere Aufholjagt in der Endphase des Spiels zu spät.“ Schon im ersten Teil mussten die Hausherren einen 1:3-Rückstand mit viel Kraft zum 3:4-Anschluss wettmachen. Nach der Nullnummer der Nasenbären im zweiten Dritten gaben die Gastgeber erst nach dem 3:8 (47.) deutlich mehr Gas. Aber mit drei Zeitstrafen (insgesamt 10 Minuten in Unterzahl) in den letzten Spielminuten war dann nichts mehr zu machen. „Alle Akteure bekamen noch einmal ähnlich lange Einsatzzeiten, um für die Play-Off- Spiele noch die eine oder andere Alternative für die Aufstellung zu haben“, so der Coach abschließend. Durch den Sieg schafften es die Berliner noch auf den dritten Tabellenplatz. Die Spreewolfe sind damit auch der Gegner für die Nasenbären in der ersten Play-Off-Runde. Zunächst wird am Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Halle in Toitenwinkel gespielt. Das zweite Match erfolgt einen Tag später am Freitag ab 20.00 Uhr in Berlin. Steht dann noch kein Sieger fest, fällt die Entscheidung für das Finale oder Spiel um Platz 3 am Sonntag ab 15.00 Uhr wieder in der Hansestadt. Das andere Play-Off-Match bestreiten die Powerkrauts als Erster der Vorrunde und der ESC als Vierter in Berlin.

kudr

Rostocker Nasenbären:   Theresa Zick, Matthias Burmeister - Christian Ciupka (1 Tor/ 1 Vorlage), Robert Eichelbaum (1/0), Jan Schneider, Jürgen Brümmer (3/1), Sven Richter, Thomas Laatz (1/1), Marcel Heller, Andreas Schultze, Steven Gruhlke, David Pizzini..

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